Besuch André Hüttemeyer am 21.12.2021

Am Dienstag besuchte der Vorsitzende der Kreis-CDU, André Hüttemeyer, die Zentrale des Andreaswerkes in Vechta. Im Rahmen eines Gespräches mit Geschäftsführer Matthias Warnking informierte sich der Politiker über die Anliegen der vom Verein begleiteten Menschen mit Beeinträchtigungen.
„Die Politik muss die Zukunft für alle gestalten. Es ist ihre Aufgabe, eine soziale Transformation der Gesellschaft voranzubringen“, so Warnking. Er verwies damit auf das aktuelle Positionspapier „Zukunft sichern – Sozialpolitik bewegen“ des Landes-Caritasverbandes. Der online zugeschaltete Landessekretär der Caritas in Niedersachsen, Thomas Uhlen, bekräftigte die Dringlichkeit des erforderlichen digitalen Umbaus der Sozialwirtschaft auch im Hinblick auf das Onlinezugangsgesetz.
André Hüttemeyer verdeutlichte, dass er zukünftig sozialpolitisch Verantwortung übernehmen wolle. „Der Landkreis Vechta ist mit seinen vielfältigen Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen gut aufgestellt. Nicht zuletzt das Andreaswerk leistet mit seinen verschiedenen Geschäftsbereichen hierzu einen wichtigen Beitrag. Die soziale Arbeit in der Region muss aber auch künftig gesichert und gestärkt werden!“, betonte André Hüttemeyer. Aus diesem Grund wolle er weiterhin das Gespräch mit den betroffenen Menschen im Landkreis Vechta suchen.

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Weihnachtsaktion kommt Therapeutischem Reiten zugute

Vechta - Auf die Idee, auf  Weihnachtspräsente für Geschäftskunden zu verzichten und das Geld stattdessen hiesigen Vereinen zukommen zu lassen, war das Ehepaar Gabriele und Stefan Jochem von der Burgwald Frischdienst GmbH durch die Corona-Krise gekommen. „Die Pandemie hat viele Vereine, auch in unserer Region, hart getroffen. Da wollten wir helfen“, erklärte Stefan Jochem bei der Übergabe der inzwischen zweiten adventlichen Spende des Dinklager Unternehmens. Nachdem im Premierenjahr 2020 ein Hospizverein begünstigt worden war, durften dieses Mal Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk den symbolischen Scheck über 2 000 Euro entgegennehmen. „Wir kennen das Andreaswerk durch unsere langjährige, gute Kooperation mit dessen Küche und freuen uns, mit unserer Weihnachtsaktion 2021 ein Projekt dieses Vereins unterstützen zu können“, so Jochem.

Die Summe soll nun an das Therapeutische Reiten im Andreaswerk und damit in die pferdebasierte Förderung von Vorschulkindern fließen. Dort ist der warme Geldregen derzeit besonders willkommen. Denn: Das Angebot der Frühförderung in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Fahrverein Steinfeld wird allein aus Spenden finanziert und benötigt dringend noch weitere Mittel, um aufrechterhalten werden zu können. Informationen hierzu erhalten Interessierte im Referat Bürgerschaftliches Engagement des Andreaswerkes unter Telefon 04441 960-151.

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V.r.n.l.: Stefan Jochem überreichte vor der Zentrale des Andreaswerkes in der Vechtaer Landwehrstraße einen symbolischen Scheck an Sabine Heitmann, stellv. Geschäftsbereichsleiterin Frühförderung, und Tobias Meyer, Abteilungsleiter Küche.

Treff B öffnet seine Türen für Interessierte

Lohne - Rund anderthalb Jahre mussten die Angebote in der Begegnungsstätte Treff B des Andreaswerkes aufgrund der Pandemie pausieren. Nun sollen sich die Räumlichkeiten in der Deichstraße 14 – 16 in Lohne nach und nach wieder mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen füllen, die Spaß am Austausch und an gemeinsamen Aktivitäten haben. Um sich nach dem langen Stillstand zurückzumelden sowie den Treffpunkt und sein Konzept noch einmal vorzustellen, lädt die neue Koordinatorin Anna Paul am 15. Oktober (Freitag) zu einem Tag der offenen Tür ein. 

Dass der Termin in die „Woche der Seelischen Gesundheit“ fällt, die bundesweit vom 8. bis zum 18. Oktober unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stattfindet, sei kein Zufall, verrät die Ansprechpartnerin vor Ort. Denn: Nicht nur richten sich die Angebote des Treff B insbesondere auch an Menschen mit seelischer Beeinträchtigung, das Büro der Ambulanten Wohnassistenz für diesen Bereich ist ebenfalls in den Räumlichkeiten in der Deichstraße untergebracht. „Besucherinnen und Besucher können sich am Tag der offenen Tür natürlich gerne umschauen und Fragen stellen“, betont Anna Paul. Zusätzlich besteht ihr zufolge die Möglichkeit, sich über die sogenannte Gesundheitliche Versorgungsplanung zu informieren sowie mehr über das benachbarte Werk A zu erfahren – ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung.

Los geht es am 15. Oktober um 10:00 Uhr mit einem kleinen Frühstück. Brötchen, Kaffee und Tee sind gegen eine Spende erhältlich. Am Nachmittag bietet dann ab 14:30 Uhr eine Ehrenamtliche eine Kaffeerunde an. Auch hier freut sich das Team über eine Spende von den Teilnehmenden. Eine vorherige Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher werden jedoch gebeten, auf die Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen sowie der 3G-Regel zu achten (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete).

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Die neue Koordinatorin des Treff B, Anna Paul, stellt sich und den Treffpunkt am Tag der offenen Tür vor.  
Bild: Andreaswerk/Thiel

Weihnachtsmarkt im Andreaswerk fällt erneut aus

Vechta - Während unter anderem in Osnabrück und Oldenburg die  Weihnachtsmärkte längst gestartet sind, wurden sie in anderen niedersächsischen Kommunen inzwischen wieder abgesagt oder gar nicht erst geplant. Auch im Andreaswerk haben sich die Verantwortlichen frühzeitig dafür entschieden, auf den traditionellen Weihnachtsmarkt des Vereins am 1. Adventswochenende zu verzichten. Damit fällt die beliebte Veranstaltung, die für viele Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen aus der Region fest zum vorweihnachtlichen Programm gehörte, ein weiteres Mal der Corona-Pandemie zum Opfer.

„Angesichts der unsicheren Lage und der Sorge vor erneut steigenden Infektionszahlen im Winter stand für uns schon seit einiger Zeit fest, dass wir unseren Weihnachtsmarkt – der vor allem ein Fest der Begegnung sein soll – nicht stattfinden lassen können und wollen“, heißt es dazu. Die Hoffnung ist indes groß, dass im kommenden Jahr wieder unbeschwerter miteinander gefeiert und Gemeinschaft erlebt werden kann. Erste Termine sind für diesen Fall bereits angedacht.

 

 

„Soziales Frühstück“ wird fortgesetzt

Vechta - Nach einer coronabedingten Zwangspause trafen sich vergangene Woche erstmals wieder Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk, dem Landes-Caritasverband für Oldenburg, dem Caritasverein Altenoythe und dem St. Vincenzhaus Cloppenburg mit der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher zum „Sozialen Frühstück“. Neben Kaffee, Brötchen und Co. kommen im Rahmen dieses üblicherweise halbjährlichen Austauschs auch all die Themen auf den Tisch, die den beteiligten Einrichtungen derzeit unter den Nägeln brennen. Dieses Mal standen unter anderem die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, die Zukunft der Tagesbildungsstätten und Sonderkindergärten sowie die Bedeutung und das nahende Ende des Projektes „Gelingende Kommunikation“ der Vielfalter gGmbH auf der Tagesordnung.

„Eine verständliche Kommunikation ist mir persönlich super wichtig. Mit schwieriger Sprache habe ich leider viel zu oft im Bundestag zu tun“, erklärte Silvia Breher zum Thema „Gelingende Kommunikation“. Entsprechend hatte sie bereits vor einigen Wochen das Andreaswerk besucht, um ihren aktuellen Wahlflyer vom dortigen „Sprachwerk – Büro für Leichte Sprache“ in Leichte Sprache übersetzen zu lassen. Mit Blick auf das Format des „Sozialen Frühstücks“ unterstrich die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende zudem ihren Wunsch, die regelmäßigen Treffen beizubehalten: „Für mich ist dieser Austausch sehr wertvoll. Wir werden und müssen das unbedingt fortsetzen.“

Großes Interesse an den jeweiligen Ausführungen zeigte auch Tobias Gerdesmeyer. Der inzwischen neu gewählte Landrat des Landkreises Vechta nahm auf Einladung des Andreaswerkes als Gast an dem jetzigen Frühstück in den Räumlichkeiten des Vereins in Vechta teil. 

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Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk, dem Sprachwerk des Andreaswerkes, dem Landes-Caritasverband für Oldenburg, dem Caritasverein Altenoythe und dem St. Vincenzhaus Cloppenburg begrüßten Silvia Breher, MdB (hinten, 3. v.li.) und Tobias Gerdesmeyer (Mitte) in der Landwehrstraße in Vechta.