Todesfall in Zusammenhang mit Corona-Ausbruch

Vechta
- In der vergangenen Woche war es in einer Vechtaer Wohnstätte des Andreaswerkes zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Zu Beginn des neuen Jahres erreichte die Einrichtung jetzt die traurige Nachricht, dass es einen Todesfall in Zusammenhang mit diesem Ausbruch gibt. Ein Bewohner sei bedauerlicherweise in der Neujahrsnacht im Krankenhaus verstorben, teilt die Fachbereichsleitung Wohnen und Assistenz mit. Bei dem 65-Jährigen handle es sich um den Bewohner, der bereits am vergangenen Sonntag (27.12.2020) vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Zwischenzeitlich wurde dort nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt noch eine weitere infizierte Bewohnerin versorgt, die nun wieder im Wohnheim betreut wird.


„Wir sind tief betroffen und unsagbar traurig angesichts dieser Neuigkeit. Den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen möchten wir auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen unser tiefes Mitgefühl ausdrücken“, betonen Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, sowie Guido Moormann, Fachbereichsleiter Wohnen und Assistenz. Zeitweise sei es dem 65-Jährigen wieder etwas besser gegangen, bevor sich sein Zustand dann verschlechtert habe. Der gesetzliche Betreuer sowie das Gesundheitsamt seien informiert worden. Den übrigen infizierten Bewohnern im Wohnheim geht es nach Auskunft der dortigen Mitarbeiter nach wie vor den Umständen entsprechend gut.

Bislang haben sich in Zusammenhang mit dem Ausbruch 30 Bewohner des Vechtaer Wohnheims sowie 21 Mitarbeiter des Andreaswerkes mit dem Coronavirus infiziert. Ein am Donnerstag (31.12.2020) durchgeführter Schnelltest bei 22 aktuell im Wohnheim eingesetzten Mitarbeitern fiel indes bei allen negativ aus. Für die kommende Woche ist eine weitere Reihentestung mit PCR-Tests geplant.