Bürgerstiftung Vechta finanziert WLAN-Zugang

Vechta
- Als Kommunikations- und Informationsmedium kommt dem Internet in unserer heutigen Gesellschaft – und damit auch beim Thema Teilhabe - eine Schlüsselrolle zu. Geht es um die Schaffung der baulich-technischen Voraussetzungen für Internetempfang in Wohnstätten der Behindertenhilfe, zeigen sich jedoch nach wie vor Lücken. Denn nicht überall werden die entstehenden Kosten durch die Träger der Eingliederungshilfe refinanziert. Entsprechend groß war die Freude im Andreaswerk, als die Bürgerstiftung Vechta 2018 finanzielle Unterstützung für die Einrichtung eines WLAN-Zuganges in der Betreuten Wohngruppe Große Straße zusicherte.


Insgesamt 13 Menschen mit Beeinträchtigungen leben dort aktuell auf zwei Etagen. Und: Jeder von ihnen nutze den inzwischen vorhandenen WLAN-Zugang sehr individuell, so Hausleiterin Helga Geerken. Wie diese Nutzung im Wohngruppenalltag konkret aussieht und welche technischen Geräte dabei bevorzugt zum Einsatz kommen, darüber informierten sich jetzt Martina Jasnoch und Silke Suding aus dem Vorstand der Bürgerstiftung Vechta vor Ort.

Es sei toll zu sehen und zu spüren, wie viel Spaß die Bewohner mit dem neuen WLAN-Zugang hätten, betonte Martina Jasnoch im Rahmen des Besuches. Zugleich wiesen sie und ihre Vorstandskollegin darauf hin, dass sich Vereine wie das Andreaswerk sowie weitere Einrichtungen und Personen aus der Kreisstadt auch in Zukunft „jederzeit mit einer Idee bei der Bürgerstiftung melden“ könnten. „Wir freuen uns immer, gute Projekte in der Stadt Vechta zu fördern“, erläuterte Silke Suding in diesem Zusammenhang.