PCR-Testungen in der Werkstatt Steinfeld

Update vom 27.11.2021
Bei 14 der insgesamt 61 gestern am WfbM-Standort Steinfeld getesteten Personen fiel das Ergebnis positiv aus. Die Betroffenen sowie alle übrigen Beschäftigten und Mitarbeitenden, bei denen ein Abstrich genommen wurde, werden im Laufe des heutigen Tages vom Geschäftsbereich telefonisch informiert. Personen aus den WfbM-Gruppen, in denen es positive Fälle gibt, bleiben zunächst bis kommenden Dienstag (30. November) vorsichtshalber zu Hause. Über weitere Entwicklungen werden wir zeitnah an dieser Stelle informieren.

Information vom 26.11.2021

Entsprechend der aktuellen Vorschriften und des internen Hygienekonzeptes werden derzeit in den Werkstätten des Andreaswerkes regelmäßig Schnelltests durchgeführt. Bei vier Personen am Standort Steinfeld fiel dieser Test am Donnerstag, 25. November, positiv aus. Das Gesundheitsamt wurde umgehend verständigt.
Um weitere Infektionen auszuschließen bzw. eine Ausbreitung zu verhindern, fand am Freitag in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt ein PCR-Reihentest statt. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.
Zudem haben sich in den vergangenen Tagen drei weitere Personen des Standortes, unabhängig voneinander und nach momentanem Kenntnisstand im privaten Umfeld, mit dem Coronavirus infiziert.
Übrigens, aktuell liegt die Impfquote unter den Beschäftigten und Mitarbeitenden bei circa 98 Prozent.
Bei Fragen stehen die Sozialen Dienste unter den bekannten Telefonnummern zur Verfügung.
Den infizierten Personen wünscht die Geschäftsbereichsleitung eine gute Besserung!


Manufaktur und Seniorentagesstätte sind „mittendrin“

Vechta – Für Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, sind sie ein wichtiger „Schritt in Richtung Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am Leben in der Gesellschaft“: die nun erweiterte Manufaktur sowie die neu entstandene Seniorentagesstätte in der Großen Straße. Gut ein Jahr hatte der entsprechende Umbau in und an den Häusern 41 und 43 in Anspruch genommen, Anfang 2021 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Im Rahmen der jetzt nachgeholten Einsegnung mit geladenen Gästen dankte der Geschäftsführer allen Beteiligten für ihren Einsatz zugunsten des „einzigartigen Projektes“. Er sei überzeugt, so Warnking in seiner Begrüßung, dass der Aufbau dieses komplexen Angebotes im Herzen der Stadt eine Chance darstelle, sich noch enger vor Ort einzubinden, vorhandene Beziehungen zu vertiefen sowie neue zu knüpfen.

Besonders hervor hob er dabei die freundschaftliche Beziehung zur Gemeinde der Propsteikirche sowie zum St. Georgs-Verein, dessen Mitglieder zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern und den Seelsorglichen Begleiterinnen aus dem Andreaswerk den vorangegangen Gastlichen Gottesdienst gestaltet hatten. Das passend gewählte Motto des Gottesdienstes, „Mittendrin“, griff Propst Michael Matschke zu Beginn der Einsegnungsfeier erneut auf. Mittendrin, betonte er, stehe seit vielen Hundert Jahren auch die Kirche St. Georg und „in guter Nachbarschaft“ seit einigen Jahrzehnten die Manufaktur. Die hohe Nachfrage nach deren Angebot und die Entscheidung zu einer Erweiterung seien in diesem Zusammenhang ein sehr gutes Zeichen.

Davon, dass es sich bei dem Ergebnis der Umbaumaßnahmen um ein – so die Worte des Propstes – „gelungenes Werk“ handelt, konnten sich die anwesenden Gäste zum Abschluss der Veranstaltung in der Manufaktur selbst überzeugen. So nutzten etliche von ihnen die Gelegenheit, etwa die neuen Räume der Bilderrahmung oder auch die barrierefrei zugängliche Seniorentagesstätte für Seniorinnen und Senioren mit Beeinträchtigungen bei einem Rundgang näher kennenzulernen.  

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Matthias Warnking begrüßte die geladenen Gäste in der Manufaktur.

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Propst Michael Matschke bei der Einsegnung der Seniorentagesstätte.