Sprach-Werk übersetzt Leitbild des Andreaswerkes

Vechta - Wofür steht das Andreaswerk? Und was sind die gemeinsamen Ziele der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Antworten auf diese Fragen gibt das Leitbild des Vereins, das 2017 zuletzt aktualisiert wurde und derzeit in seiner dritten Fassung vorliegt. Zu der vorhandenen Version in Alltagssprache ist nun eine weitere in Leichter Sprache hinzugekommen, übersetzt vom hauseigenen „Sprach-Werk“.

Die Ansprechpartnerin für das Büro für Leichte Sprache sowie Beauftragte für Gelingende Kommunikation, Maria Lampe-Bernholt, sieht darin einen wichtigen Schritt. „Gerade unsere Klientinnen und Klienten sowie ihre Angehörigen sollten möglichst alle sehen und verstehen können, welche Hauptziele das Andreaswerk für sie hat und nach welchen Richtlinien sie umgesetzt werden sollen“, ist sie überzeugt. An dem Projekt wirkte ihr zufolge das komplette neunköpfige Team aus dem Sprach-Werk mit - im Rahmen der Übersetzung, der Textprüfung oder auch der Auswahl der passenden Grafiken zur Bebilderung. 

Die größte Herausforderung sei gewesen, Fachbegriffe wie Personenzentrierung, Sozialraumorientierung oder Partizipation verständlich und praxisnah zu erklären, verrät Maria Lampe-Bernholt weiter. Und: „Wir hielten es für notwendig, am Anfang erst einmal zu erläutern, was ein Leitbild überhaupt ist und wozu es dient.“ Das dabei entstandene, illustrierte Dokument kann ab sofort auf der Homepage des Andreaswerkes eingesehen bzw. heruntergeladen werden: https://www.andreaswerk.de/de/aw-allgemein/leitbild