Aktuelle Info:

Sehr geehrte Beschäftigte,
sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

die Werkstätten, Kindergärten und Schulen des Andreaswerkes sind weiterhin geschlossen.

Wir alle wollen wissen: Wie geht es weiter?

Neue Informationen zur Öffnung der Werkstätten (Stand 20.05.2020)
Heute Nachmittag hat uns die Sozialministerin darüber informiert, dass zum 25.05.2020 eine neue Verordnung in Kraft treten soll. Werkstätten können voraussichtlich ab der nächsten Woche unter Auflagen wieder öffnen. Es dürfen nicht alle Beschäftigten gleichzeitig in der Werkstatt arbeiten. Außerdem gehen wir davon aus, dass Wohnheimbewohner im ersten Schritt noch nicht berücksichtigt werden dürfen.

Seit Tagen arbeiten wir intensiv an dem Start. Es sind zum Beispiel umfassende Konzepte für Hygiene, Raumnutzung und Arbeitssicherheit erforderlich.

Wir planen den Werkstattbetrieb zum 2. Juni schrittweise wieder aufzunehmen.

Beschäftigte, die nicht in Wohnheimen leben, erhalten Anfang nächster Woche einen Brief mit weiteren Informationen.

Hier finden Sie den Elternbrief der Erich-Kästner Schule!
Unterrichtsmaterial haben wir hier für euch bereitgestellt.

Der Elternbrief für die Kindergärten des Andreaswerkes ist hier!
Außerdem gibt es hier aktuelle Informationen aus dem Fachbereich!!


Neue Wege für das Miteinander

Einen kleinen Einblick, wie die Arbeit und das Miteinander im Andreaswerk derzeit aussieht und trotz Kontakt- und Betretungsverboten gelingt, erhalten Sie hier. (Stand: 14.05.2020)


Fachbereich Wohnen: Aktuelle Informationen zum Besuchs- und Betretungsverbot

Das Besuchs- und Betretungsverbot für die gemeinschaftlichen Wohnformen bleibt bis auf Weiteres bestehen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Fachbereich Werkstatt: telefonische Beratung

Die Werkstätten sind geschlossen. Wir sind aber trotzdem für alle Beschäftigten und Angehörigen da.

Sie möchten gerne mit einer Person über ihre Sorgen sprechen?
Sie brauchen Beratung?
Sie als Angehörige fühlen sich erschöpft und möchten einfach mal reden?

Unser Fachpersonal (Psychologin, Sozialpädagogin) hilft Ihnen sehr gerne.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Telefonat unter 04441 960-0 oder .

Unsere Mitarbeiter rufen Sie dann zum vereinbarten Termin an.




Fahrradservice-Station ist wieder geöffnet

Vechta – Knapp sechs Wochen waren Schraubenschlüssel, Kombizange und Poliertuch unbenutzt geblieben, Ende April durfte die neue Fahrradservice-Station des Andreaswerkes ihre Türen wieder öffnen. Konstantin Scholz ist erleichtert, dass es nach der Corona-Pause am Standort „An der Gräfte“ endlich weitergehen kann. „Ende März, Anfang April startet traditionell die Fahrradsaison. Wir saßen also sprichwörtlich auf heißen Kohlen“, erklärt der vor Ort zuständige Gruppenleiter.

Nachdem die meisten Räder die Wintermonate in der Garage oder im Keller verbracht hätten, würden derzeit vor allem Radwäschen oder Instandsetzungsleistungen nachgefragt, wie das Austauschen von Glühbirnen. Aber auch der neu angebotene Frühjahrs-Check – inklusive Reinigung des Rades und der Kette sowie Kontrolle der Reifen, der Beleuchtung und mehr – sei von den Kunden bereits gut angenommen worden, berichtet Konstantin Scholz weiter.

Einziger Wermutstropfen: Eigentlich besteht das Team aus fünf Personen – vier Menschen mit Beeinträchtigungen auf einem so genannten Außenarbeitsplatz sowie Konstantin Scholz selbst. Aufgrund der eingeführten Hygiene- und Schutzmaßnahmen darf der Gruppenleiter derzeit allerdings nur mit einer weiteren Person zusammenarbeiten. Dabei, so Konstantin Scholz, kämen die hier beschäftigten Menschen mit Beeinträchtigungen sehr gerne zur Arbeit. „Für sie ist die Fahrradservice-Station unter anderem wegen des Kundenkontaktes und dem abwechslungsreichen Aufgabengebiet ein attraktiver Arbeitsplatz.“

Zum Alltag in der Fahrradstation gehören nun auch Desinfektionsmittelspender im Eingangsbereich, separate Ein- und Ausgänge und Markierungen am Boden.  Außerdem besteht für die Kunden Maskenpflicht. „Die Sicherheit der Kunden, zu denen nicht zuletzt einige ältere Menschen zählen, sowie unserer Beschäftigten muss an erster Stelle stehen“, bekräftigt Konstantin Scholz.

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Gruppenleiter Konstantin Scholz (rechts) und Mitarbeiter Moritz Arnke (links) - vor Umsetzung der strengeren Schutzmaßnahmen - beim Aufpumpen eines Rades. 
Foto: Melanie Thiel / Andreaswerk