Aktuelle Info:

Sehr geehrte Beschäftigte,
sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

in den Einrichtungen des Andreaswerkes wird der Betrieb langsam wieder hochgefahren.
Hier erfahren Sie, was aktuell wichtig ist.

Fachbereich Schule
Unterrichtsmaterial für die Schüler der Erich Kästner-Schule haben wir hier für euch bereitgestellt.

Fachbereich Kindergarten

Hier gibt es aktuelle Informationen und Arbeitsmaterialien!!

Die Wäschereien des Andreaswerk an den Standorten Vechta und Steinfeld haben geöffnet.
Die Ab- und Rückgabe der Wäsche ist während der  Öffnungszeiten unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.


Fachbereich Wohnen: Aktuelle Informationen zum Besuchs- und Betretungsverbot

Das Besuchs- und Betretungsverbot für die gemeinschaftlichen Wohnformen bleibt bis auf Weiteres bestehen. Weitere Informationen finden Sie hier.






Andreaswerk hat in der „Großen Straße 43“ viel vor

Vechta - Die Pläne liegen vor, Mitte April können die Umbauarbeiten beginnen: Im und am vom Andreaswerk erworbenen Gebäude „Große Straße 43“ in Vechta stehen in den kommenden Monaten einige Veränderungen an. So soll unter anderem durch einen Durchbruch im Erdgeschoss der Cafébereich der benachbarten Manufaktur erweitert sowie im Obergeschoss ein neues Angebot für Senioren mit Beeinträchtigungen eingerichtet werden. Über diese und weitere Details informierten jetzt Hermann-Josef Heitkamp, kaufmännischer Leiter des Andreaswerkes, Markus Ideler, Fachbereichsleiter Werkstatt, Guido Moormann, Fachbereichsleiter Wohnen und Assistenz, sowie Architekt Ewald Wehry bei einem Gespräch vor Ort.

Das Andreaswerk nutzt bereits seit Längerem einen großen Teil der Räumlichkeiten in dem Haus mit der Nummer 43. Daher habe es nahe gelegen, das Gebäude zu übernehmen, als sich 2019 die Möglichkeit dazu bot, erläuterte Hermann-Josef Heitkamp. „Mehrere 100.000 Euro“ will der Verein dem kaufmännischen Leiter zufolge nun in das Projekt investieren, in dessen Verlauf auch ein neuer Fahrstuhl sowie eine Rampe für Rollstuhlfahrer auf der Rückseite gebaut werden sollen.

Insbesondere für den Fachbereich Werkstatt sind die geplanten Arbeiten dabei eine wichtige Voraussetzung, um das eigene Angebot am Standort weiterzuentwickeln und für die Zukunft aufstellen zu können. Im Zuge der bevorstehenden Maßnahme kommen demnach voraussichtlich 40 Sitzplätze für die Manufaktur hinzu. „Die Nachfrage nach dem Mittagstisch und dem Cafébetrieb wächst“, betonte Markus Ideler in diesem Zusammenhang. Um den damit gestiegenen An- und Herausforderungen gerecht zu werden, müssten neben der Fläche des Cafés aber auch der Küchen- sowie der Sanitärbereich dringend vergrößert werden. „Durch den Umbau können wir die Abläufe in der Küche und der Speisenzubereitung verbessern und zugleich neue Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen schaffen“, zählte der Fachbereichsleiter die Vorteile für das Team der Manufaktur auf.

Verbesserte Arbeitsbedingungen verspricht sich Markus Ideler darüber hinaus für die Bilderrahmung. Derzeit noch im ersten Obergeschoss der Manufaktur untergebracht, ist diese in Zukunft im Erdgeschoss des Nachbargebäudes zu finden. Die dadurch frei werdende, insgesamt gut 120 qm große Fläche in der Großen Straße 41 übernimmt der Fachbereich Wohnen und Assistenz. Entstehen sollen hier - ergänzend zu den bereits in der Großen Straße existierenden Wohngruppen und Appartements - zwei barrierefreie Wohnungen, die an Menschen mit Beeinträchtigungen vermietet werden können.

Ein neues Angebot richtet der Fachbereich parallel auf über 200 qm in der Großen Straße 43 ein: eine Seniorentagesstätte mit zehn Plätzen. Ansprechen wollen Fachbereichsleiter Guido Moormann und seine Mitarbeiter damit in erster Linie diejenigen Senioren mit Beeinträchtigungen, die von der Ambulanten Wohnassistenz des Andreaswerkes betreut werden. „Der Anteil an Menschen mit Beeinträchtigungen, die in einer eigenen Wohnung leben und ambulant unterstützt werden, nimmt kontinuierlich zu. Das gilt natürlich auch für die ältere Generation“, erklärte er. Entsprechend hoch schätzt Guido Moormann den Bedarf an einer Tagesstruktur in Vechta ein, in deren Rahmen die Senioren einen „sinnvoll gestalteten, strukturierten Tagesablauf erleben, der sich an ihren Bedürfnissen und Interessen orientiert“. Den Standort in der Großen Straße bezeichnete er dabei als ideal für ein solches Angebot. „Die Nähe zum Bahnhof sowie zu den Geschäften und den Cafés der Innenstadt eröffnen uns im Bereich der Freizeitgestaltung enorme Möglichkeiten.“

Gut ein Jahr werden die Arbeiten laut Ewald Wehry vom gleichnamigen Architekturbüro in Bakum dauern. Nicht von den Veränderungen betroffen, ist die ebenfalls in dem Haus ansässige Praxis für Kinder- und Jugendmedizin. Sie bleibe vor Ort bestehen, berichteten er und Hermann-Josef Heitkamp.

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V.l.n.r.: Markus Ideler (Fachbereichsleiter Werkstatt), Ewald Wehry (Architekt), Hermann-Josef Heitkamp (kaufmännischer Leiter) und Guido Moormann (Fachbereichsleiter Wohnen und Assistenz) stellten die Planungen vor.
Bild: Thiel