Aktuelle Info:

Fachbereich Werkstatt: telefonische Beratung

Die Werkstätten sind geschlossen. Wir sind aber trotzdem für alle Beschäftigten und Angehörigen da.

Sie möchten gerne mit einer Person über ihre Sorgen sprechen?
Sie brauchen Beratung?
Sie als Angehörige fühlen sich erschöpft und möchten einfach mal reden?

Unser Fachpersonal (Psychologin, Sozialpädagogin) hilft Ihnen sehr gerne.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Telefonat unter 04441 960-0 oder .

Unsere Mitarbeiter rufen Sie dann zum vereinbarten Termin an.



Am 16.03.2020 ist ein Erlass in Kraft getreten, dass Heime für Menschen mit Behinderungen nicht mehr von Besuchern betreten werden dürfen. Freien Zugang haben nur noch die zur Pflege bestimmten Personen und die behandelnden Ärzte.


Dieses Besuchsverbot gilt auch für die Angehörigen und gesetzlichen Betreuer.

Die Weisung gilt vorerst bis zum 18.04.2020.

Die Ansprechpartner im Fachbereich Wohnen sind selbstverständlich weiterhin per Telefon oder E-Mail zu erreichen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Matthias Warnking
Geschäftsführer



Aufgrund der Entscheidung des Landes Niedersachsen bleiben alle Kindergärten und Schulen des Andreaswerkes ab Montag, 16.03.2020 voraussichtlich bis zum 18.04.2020 geschlossen.

Dies gilt für die Krippengruppen, Kindergartengruppen, Integrationsgruppen, Sprachheilkindergärten und Heilpädagogische Kindergärten sowie die Erich Kästner-Schule in Vechta, Damme und Visbek.

Ab Dienstag, den 17.03.2020 bleiben die Werkstätten des Andreaswerkes geschlossen. Nach heutigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass die Schließung bis zum 18.04.2020 gilt.

Weitere aktuelle Informationen werden über die Homepage bekannt gegeben.

Wir bitten um Verständnis.



Der Fachbereich Werkstatt hat am 16.03.2020 einen Informationsbrief für Beschäftigte, Angehörige und gesetzliche Betreuer rausgegeben.


Diesen können Sie hier einsehen.


Zertifikat hat hohe Aussagekraft

Vechta – Zwei Jahre durchlaufen Berufsanfänger mit Beeinträchtigungen im Andreaswerk den Berufsbildungsbereich, in dessen Rahmen sie auf das Arbeitsleben vorbereitet und für ihre künftigen Aufgaben qualifiziert werden. Die Möglichkeit, einen Nachweis über die erlernten Fähigkeiten zu erwerben, gab es jedoch bis vor wenigen Jahren nicht. „Wir wollten erreichen, dass die Teilnehmer nach dieser Zeit auch etwas in den Händen halten“, so Markus Ideler, Fachbereichsleiter Werkstatt im Andreaswerk. Die Lösung: Eine Akkreditierung der Bereiche Hauswirtschaft und Gartenbau durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), die vor knapp vier Jahren den Weg für überregional anerkannte Erfolgskontrollen zur Hilfskraft frei machte. Nach den ersten Kontrollen dieser Art im Herbst 2019 konnten nun sieben erfolgreiche Teilnehmer ihre Zertifikate aus den Händen von LWK-Mitarbeiterin Simone Heckmann und Markus Ideler entgegennehmen.

Der Antrag des Andreaswerkes und sieben weiterer Werkstattträger auf Akkreditierung sei seinerzeit etwas ganz Neues gewesen, erinnerte sich Simone Heckmann, Beraterin für Berufsbildung und Inklusion, an die Anfänge. Entsprechend umfassend war die Vorarbeit: Über ein Jahr hatte die Entwicklung des Konzeptes durch Mitarbeiter der LWK und der Werkstätten in Anspruch genommen. Ein Prozess, den Simone Heckmann im Rahmen der jetzigen Feierstunde in Vechta als spannend, aber nicht ohne Herausforderungen beschrieb. „Wir durften ja nicht nur regional schauen“, betonte sie in diesem Zusammenhang. Erst durch niedersachsenweit einheitliche Erfolgskontrollen sei garantiert, dass das Zertifikat auch eine hohe Aussagekraft habe. „Ihr Zertifikat“, machte Simone Heckmann gegenüber den frisch gebackenen Hilfskräften deutlich, „ist nicht einfach nur ein Zettel, hinter dem kein Inhalt steht. Sie können es mit Stolz in Empfang nehmen.“

Auch Markus Ideler unterstrich in seinen Worten die Bedeutung des Zertifikats – insbesondere in Hinblick auf den ersten Arbeitsmarkt. Für einen potentiellen Arbeitgeber könne ein solcher Nachweis der erworbenen Fertigkeiten und vorhandenen Stärken eine wichtige Entscheidungshilfe sein, erklärte der Fachbereichsleiter. Zugleich ermunterte er die Zertifikatsträger dazu, am Ball zu bleiben: „Machen Sie weiter in Ihrer beruflichen Entwicklung. Wir sind da, um Sie dabei zu unterstützen.“ Simone Heckmann als Vertreterin der LWK dankte er für ihre Teilnahme an der Zertifikatsübergabe. Es zeige, sagte Ideler, dass die LWK das Engagement der Werkstatt für die berufliche Bildung von Menschen mit Beeinträchtigungen wertschätze.

Die neuen Hilfskräfte in der Hauswirtschaft und Hilfskräfte im Gartenbau sind: Julien Henke, Alexander Kaiser, Ann-Kathrin Neugebauer, Heike Stöver, Maximilian Schlüter, Heidi Ratermann sowie Jonas Brinkschröder, der über das Budget für Arbeit bereits auf dem ersten Arbeitsmarkt unterwegs ist.  Schon im vergangenen Jahr hatte der erste erfolgreich geprüfte Handwerksgehilfe im Bereich Metall sein Zertifikat erhalten. Die Akkreditierung dieses Bereiches sowie des Bereiches Holz erfolgte durch die Handwerkskammer Oldenburg.


zertifikat hilfskraft lq
Sieben erfolgreiche Teilnehmer konnten jetzt ihre Zertifikate aus den Händen von Simone Heckmann (hinten, 2. von links) von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen entgegennehmen.
Foto: Melanie Thiel de Gafenco