Bürgerschützen richten 36. „Kleines Schützenfest" aus

Vechta – Auf die Frage, wie sich die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen weiter voranbringen lässt, gibt es viele Antworten. Klar ist: Regionale Vereine können an dieser Stelle wichtige Impulse geben - mit inklusiven Angeboten und Projekten oder auch wiederkehrenden Veranstaltungen. Mit dem „Kleinen Schützenfest“ geht nicht zuletzt der Bürgerschützenverein Vechta (BSV) hier seit Jahrzehnten mit gutem Beispiel voran. In diesem Jahr, am 7. September (Samstag), richtet der Verein unter der Organisationsleitung von Walter Thie bereits zum 36. Mal die Veranstaltung auf dem Gelände des Andreaswerkes aus. Das „Kleine Schützenfest“ beginnt um 14 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche des Marienhains, Landwehrstraße 2.

Dem Gottesdienst für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen schließt sich wie in den Vorjahren ein Umzug mit Vertretern des BSV, des Andreaswerkes sowie zahlreichen Gästen an. Ziel ist zunächst die Zentrale des Andreaswerkes in der Landwehrstraße 7, wo die Veranstalter ab circa 15 Uhr alle Anwesenden zu einer kostenlosen Kaffeetafel einladen. Der hierbei von den Frauen der Kompanie Stadtmitte servierte Kaffee und Kuchen wird traditionell vom Königsthron gespendet.

Treffsicherheit, eine ruhige Hand und auch etwas Glück sind im Anschluss gefragt, wenn mit dem Adlerschießen der Höhepunkt des Nachmittages auf dem Programm steht. Unterstützt von der Adlergruppe des BSV legen die Teilnehmer wie gewohnt mit der Armbrust auf den Holzvogel an, um den neuen Andreaswerk-König zu ermitteln.

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Mit der Armbrust legen die Teilnehmer auf den Holzvogel an.

Foto: Thiel/Andreaswerk