Aktuelles aus der Werkstatt

Im Download-Bereich der Werkstatt finden Sie ab sofort alle notwendigen Dokumente sowie weiterführende Informationen zum Thema „Impfungen gegen das Coronavirus“. Die Unterlagen richten sich an Beschäftigte der Werkstatt sowie ihre Angehörigen oder Betreuer und sind zum Teil auch in Leichter Sprache erhältlich.

Hier gelangen Sie zum Download-Bereich: Impfung

Fachbereich Schule

Einen neuen Elternbrief haben wir euch hier zur Verfügung gestellt.
Unterrichtsmaterial für die Schüler der Erich Kästner-Schule haben wir hier für euch bereitgestellt.


Fachbereich Kindergarten

Hier gibt es aktuelle Informationen!


Die Wäschereien des Andreaswerk an den Standorten Vechta und Steinfeld haben geöffnet.
Die Ab- und Rückgabe der Wäsche ist während der  Öffnungszeiten unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.





„Soziales Frühstück“ wird fortgesetzt

Vechta - Nach einer coronabedingten Zwangspause trafen sich vergangene Woche erstmals wieder Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk, dem Landes-Caritasverband für Oldenburg, dem Caritasverein Altenoythe und dem St. Vincenzhaus Cloppenburg mit der Bundestagsabgeordneten Silvia Breher zum „Sozialen Frühstück“. Neben Kaffee, Brötchen und Co. kommen im Rahmen dieses üblicherweise halbjährlichen Austauschs auch all die Themen auf den Tisch, die den beteiligten Einrichtungen derzeit unter den Nägeln brennen. Dieses Mal standen unter anderem die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, die Zukunft der Tagesbildungsstätten und Sonderkindergärten sowie die Bedeutung und das nahende Ende des Projektes „Gelingende Kommunikation“ der Vielfalter gGmbH auf der Tagesordnung.

„Eine verständliche Kommunikation ist mir persönlich super wichtig. Mit schwieriger Sprache habe ich leider viel zu oft im Bundestag zu tun“, erklärte Silvia Breher zum Thema „Gelingende Kommunikation“. Entsprechend hatte sie bereits vor einigen Wochen das Andreaswerk besucht, um ihren aktuellen Wahlflyer vom dortigen „Sprachwerk – Büro für Leichte Sprache“ in Leichte Sprache übersetzen zu lassen. Mit Blick auf das Format des „Sozialen Frühstücks“ unterstrich die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende zudem ihren Wunsch, die regelmäßigen Treffen beizubehalten: „Für mich ist dieser Austausch sehr wertvoll. Wir werden und müssen das unbedingt fortsetzen.“

Großes Interesse an den jeweiligen Ausführungen zeigte auch Tobias Gerdesmeyer. Der inzwischen neu gewählte Landrat des Landkreises Vechta nahm auf Einladung des Andreaswerkes als Gast an dem jetzigen Frühstück in den Räumlichkeiten des Vereins in Vechta teil. 

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Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk, dem Sprachwerk des Andreaswerkes, dem Landes-Caritasverband für Oldenburg, dem Caritasverein Altenoythe und dem St. Vincenzhaus Cloppenburg begrüßten Silvia Breher, MdB (hinten, 3. v.li.) und Tobias Gerdesmeyer (Mitte) in der Landwehrstraße in Vechta.

Manufaktur und Seniorentagesstätte sind „mittendrin“

Vechta – Für Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, sind sie ein wichtiger „Schritt in Richtung Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am Leben in der Gesellschaft“: die nun erweiterte Manufaktur sowie die neu entstandene Seniorentagesstätte in der Großen Straße. Gut ein Jahr hatte der entsprechende Umbau in und an den Häusern 41 und 43 in Anspruch genommen, Anfang 2021 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Im Rahmen der jetzt nachgeholten Einsegnung mit geladenen Gästen dankte der Geschäftsführer allen Beteiligten für ihren Einsatz zugunsten des „einzigartigen Projektes“. Er sei überzeugt, so Warnking in seiner Begrüßung, dass der Aufbau dieses komplexen Angebotes im Herzen der Stadt eine Chance darstelle, sich noch enger vor Ort einzubinden, vorhandene Beziehungen zu vertiefen sowie neue zu knüpfen.

Besonders hervor hob er dabei die freundschaftliche Beziehung zur Gemeinde der Propsteikirche sowie zum St. Georgs-Verein, dessen Mitglieder zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern und den Seelsorglichen Begleiterinnen aus dem Andreaswerk den vorangegangen Gastlichen Gottesdienst gestaltet hatten. Das passend gewählte Motto des Gottesdienstes, „Mittendrin“, griff Propst Michael Matschke zu Beginn der Einsegnungsfeier erneut auf. Mittendrin, betonte er, stehe seit vielen Hundert Jahren auch die Kirche St. Georg und „in guter Nachbarschaft“ seit einigen Jahrzehnten die Manufaktur. Die hohe Nachfrage nach deren Angebot und die Entscheidung zu einer Erweiterung seien in diesem Zusammenhang ein sehr gutes Zeichen.

Davon, dass es sich bei dem Ergebnis der Umbaumaßnahmen um ein – so die Worte des Propstes – „gelungenes Werk“ handelt, konnten sich die anwesenden Gäste zum Abschluss der Veranstaltung in der Manufaktur selbst überzeugen. So nutzten etliche von ihnen die Gelegenheit, etwa die neuen Räume der Bilderrahmung oder auch die barrierefrei zugängliche Seniorentagesstätte für Seniorinnen und Senioren mit Beeinträchtigungen bei einem Rundgang näher kennenzulernen.  

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Matthias Warnking begrüßte die geladenen Gäste in der Manufaktur.

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Propts Michael Matschke bei der Einsegnung der Seniorentagesstätte.

Vielfalter laden zu Fachtag am 15. September ein

Lingen - Das Projekt Gelingende Kommunikation der Vielfalter gGmbH hat in der Region Süd-West Niedersachsen viel bewirkt. Einfach Sprache, Gebärden und Unterstützte Kommunikation ermöglichen mehr Teilhabe für alle Menschen. Im Rahmen eines Fachtages "Verstehen und verstanden werden - damit Kommunikation gelingt" am 15. September 2021 soll über das von der Aktion Mensch geförderte Projekt informiert werden. Zudem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einem breiten Angebot an Workshops rund um das Thema Gelingende Kommunikation wählen.

Die Veranstaltung findet – je nach aktueller Coronalage – im Ludwig-Windthorst-Haus Lingen und bzw. oder online statt. Weitere Informationen zum Fachtag gibt es unter https://www.teilhabe-experten.de/anmeldung.html

 

FC Varnhorn spendet über 6 000 Euro

Visbek - Die Ziellinie war bereits in Sichtweite, als die Corona-Krise das Organisationsteam des FC Varnhorn im Frühjahr 2020 zu einer Vollbremsung zwang. „Wir hatten die Vorbereitungen zu unserem 21. Benefizturnier fast abgeschlossen und der Losverkauf für die Tombola war ebenfalls gut angelaufen“, erinnert sich der Vorsitzende Klaus Muhle an das vergangene Jahr. Entsprechend groß war zunächst auch die Hoffnung aller Beteiligten, die traditionelle Veranstaltung zugunsten des Andreaswerkes zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können. Doch der weitere Verlauf der Pandemie machte dem Visbeker Sportverein erneut einen Strich durch die Rechnung. 

„Als klar wurde, dass wir das Turnier endgültig absagen müssen, boten wir den Käuferinnen und Käufern unserer Lose natürlich eine Rückerstattung an“, erklärt Muhle. Aber: Fast alle Angesprochenen verzichteten für den guten Zweck auf ihr Geld. Insgesamt 6 184,60 Euro verblieben so im Topf des Vereins, dessen Mitglieder die Spende nun wie geplant an Vertreterinnen und Vertreter aus dem Andreaswerk und der Andreas-Stiftung weiterreichen konnten.

„Ich denke, diese tolle Resonanz spricht für unsere Veranstaltung und für das, wofür sie steht. Und sie ist ein Zeichen dafür, dass das, was wir über die Jahre hier gesät haben, auch in solchen Zeiten Früchte trägt“, betonte Klaus Muhle bei der symbolischen Scheckübergabe. Nachdem 2018 der Heilpädagogische Kindergarten und die Kindertagesstätte St. Franziskus in Visbek bedacht worden waren, vor deren Tür die Übergabe am Dienstag stattfand, soll das Geld dieses Mal zu gleichen Teilen an den neuen Waldkindergarten in Visbek sowie die Andreas-Stiftung fließen. Dominik Fahlbusch, Geschäftsführer Andreas-Stiftung, bedankte sich dafür im Rahmen des Treffens herzlich bei den anwesenden Mitgliedern des Fußballclubs. Dass der FC Varnhorn trotz der für alle Vereine belastenden Situation an der Spendenaktion festgehalten habe, sei beeindruckend und habe ihn „sprachlos gemacht“, unterstrich er.

Bereits seit 1980 stellt der FC Varnhorn seine Benefizveranstaltung für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen im Zweijahresrhythmus auf die Beine. Rund 200 000 Euro kamen dadurch bislang insgesamt für das Andreaswerk beziehungsweise seine Einrichtungen und Angebote zusammen. Wann und in welcher Form das nächste Turnier stattfinden wird, könne er zwar noch nicht sagen, bedauerte Klaus Muhle am Dienstag. Eines steht für ihn und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter aber schon jetzt fest: „Wir machen weiter!“

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V.l.n.r.: Matthias Heck, Vorsitzender Klaus Muhle und Timo Bramlage vom FC Varnhorn überreichten den symbolischen Scheck an Sabrina Sperling (Abteilungsleiterin Heilpädagogischer Kindergarten und Kindertagesstätte St. Franziskus Visbek sowie Waldkindergarten), Aloys Freese (Aufsichtsratsvorsitzender Andreaswerk), Siegfried Böckmann (Geschäftsbereichsleiter Kindergarten) und Dominik Fahlbusch (Geschäftsführer Andreas-Stiftung).
Foto: Thiel

Sprach-Werk übersetzt Leitbild des Andreaswerkes

Vechta - Wofür steht das Andreaswerk? Und was sind die gemeinsamen Ziele der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Antworten auf diese Fragen gibt das Leitbild des Vereins, das 2017 zuletzt aktualisiert wurde und derzeit in seiner dritten Fassung vorliegt. Zu der vorhandenen Version in Alltagssprache ist nun eine weitere in Leichter Sprache hinzugekommen, übersetzt vom hauseigenen „Sprach-Werk“.

Die Ansprechpartnerin für das Büro für Leichte Sprache sowie Beauftragte für Gelingende Kommunikation, Maria Lampe-Bernholt, sieht darin einen wichtigen Schritt. „Gerade unsere Klientinnen und Klienten sowie ihre Angehörigen sollten möglichst alle sehen und verstehen können, welche Hauptziele das Andreaswerk für sie hat und nach welchen Richtlinien sie umgesetzt werden sollen“, ist sie überzeugt. An dem Projekt wirkte ihr zufolge das komplette neunköpfige Team aus dem Sprach-Werk mit - im Rahmen der Übersetzung, der Textprüfung oder auch der Auswahl der passenden Grafiken zur Bebilderung. 

Die größte Herausforderung sei gewesen, Fachbegriffe wie Personenzentrierung, Sozialraumorientierung oder Partizipation verständlich und praxisnah zu erklären, verrät Maria Lampe-Bernholt weiter. Und: „Wir hielten es für notwendig, am Anfang erst einmal zu erläutern, was ein Leitbild überhaupt ist und wozu es dient.“ Das dabei entstandene, illustrierte Dokument kann ab sofort auf der Homepage des Andreaswerkes eingesehen bzw. heruntergeladen werden: https://www.andreaswerk.de/de/aw-allgemein/leitbild