Aktuelle Info:

Sehr geehrte Beschäftigte,
sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

die Werkstätten, Kindergärten und Schulen des Andreaswerkes sind weiterhin geschlossen.

Wir alle wollen wissen: Wie geht es weiter?

Neue Informationen zur Öffnung der Werkstätten (26.05.2020)

Zum 25.05.2020 ist in Niedersachsen eine neue Verordnung in Kraft getreten. Das Betretungsverbot der Werkstätten bleibt bestehen. Die Notbetreuung kann allerdings ausgeweitet werden. Dafür gibt es bestimmte Regeln.

Wohnheimbewohner dürfen im ersten Schritt bei der Notbetreuung noch nicht berücksichtigt werden.

Seit Tagen arbeiten wir intensiv an den Themen. Es sind zum Beispiel umfassende Konzepte für Hygiene, Raumnutzung und Arbeitssicherheit erforderlich.

Wir planen die Notbetreuung ab dem 2. Juni schrittweise auszubauen. Die Beschäftigten erhalten die Informationen dazu mit der Post.  


Hier finden Sie den Elternbrief der Erich-Kästner Schule!
Unterrichtsmaterial haben wir hier für euch bereitgestellt.

Der Elternbrief für die Kindergärten des Andreaswerkes ist hier!
Außerdem gibt es hier aktuelle Informationen aus dem Fachbereich!!

Die Wäschereien des Andreaswerk an den Standorten Vechta und Steinfeld haben geöffnet.
Die Ab- und Rückgabe der Wäsche ist während der  Öffnungszeiten unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.


Fachbereich Wohnen: Aktuelle Informationen zum Besuchs- und Betretungsverbot

Das Besuchs- und Betretungsverbot für die gemeinschaftlichen Wohnformen bleibt bis auf Weiteres bestehen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Fachbereich Werkstatt: telefonische Beratung

Die Werkstätten sind geschlossen. Wir sind aber trotzdem für alle Beschäftigten und Angehörigen da.

Sie möchten gerne mit einer Person über ihre Sorgen sprechen?
Sie brauchen Beratung?
Sie als Angehörige fühlen sich erschöpft und möchten einfach mal reden?

Unser Fachpersonal (Psychologin, Sozialpädagogin) hilft Ihnen sehr gerne.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein Telefonat unter 04441 960-0 oder .

Unsere Mitarbeiter rufen Sie dann zum vereinbarten Termin an.




Aktuelles aus Dezember 2016


Lebendiger Adventskalender


Am 22.12.16 ging es im Wohnheim Lohne sehr besinnlich zu. Bewohner und Mitarbeiter hatten zum

„Lebendigen Adventskalender“ eingeladen. Die Nachbarschaft und andere Interessierte aus den

Lohner Kirchengemeinden folgten dieser Einladung gern, sodass sich am Ende fast 40 Personen im

Innenhof des Wohnheims einfanden.


Der lebendige Adventskalender findet jährlich in Lohne statt. Privatpersonen und Wohneinrichtungen

sind eingeladen einen abendlichen Impuls zum Thema Advent zu gestalten. Im Wohnheim hatte man

sich für ein paar Lieder sowie eine Weihnachtsgeschichte entschieden. Bei Keksen und Punsch ließ

man den Abend im Anschluss ausklingen.


Mensch Zuerst - Netzwerk People First Deutschland e. V.

Selbstvertreter-Gruppe Vechta

 

Wer sind wir?

 

Wir sind eine Selbst-Vertreter-Gruppe.

Wir gehören zu einem Verein.

Der Verein heißt: Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e. V..

Der Verein hat seinen Sitz in Kassel.

Er wurde 2001 gegründet.

Wir sind die Orts-Gruppe für Vechta und Umgebung.

 

Die Idee für Mensch zuerst kommt aus Amerika (USA).

Dort hat sich 1974 eine Gruppe gegründet.

Die Gruppe nennt sich: People First.

Das heißt: Mensch zuerst.

In Deutsch-Land gibt es Mensch zuerst seit den 90er Jahren.

 

Wir sind Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Wir wollen nicht geistig behindert genannt werden.

 

Viele Menschen sehen als Erstes unsere Behinderung.

Das finden wir nicht gut.

Wir sind als Erstes Menschen.

Deshalb unser Name: Mensch zuerst.



Wir sind Botschafter für die Umsetzung von Menschen-Rechten.

 

Diese Rechte stehen in der Behinderten-Rechts-Konvention der Vereinten Nationen.

Diese Rechte gelten für alle Menschen.

Sie müssen eingehalten werden.



Wir wollen Mut machen.

 

Alle Menschen sollen offen aufeinander zugehen.

Ohne Vorurteile.

 

Was wollen wir erreichen?

 

Alle Menschen sollen gleich behandelt werden!

Egal ob mit oder ohne Behinderung.

Dafür setzen wir uns ein.

Dafür machen wir uns in Stadt und Land-Kreis Vechta stark.


Es gibt einen Aktions-Plan in Deutsch-Land.

Darin steht:

Die Rechte von Menschen mit Behinderung müssen umgesetzt werden.

An diesen Plan sollen sich alle Menschen in Deutsch-Land halten.

Dafür kämpfen wir.

 

Kommt zu uns!

Helft uns!

Macht mit!

Jeder Mensch ist bei uns herzlich willkommen.


Mehr Informationen findet ihr hier:


Internet-Seite von Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e. V..


Mut zur Inklusion
 












So könnt ihr uns erreichen:


Mensch zuerst

Selbstvertreter-Gruppe Vechta

Große Straße 45

49377 Vechta

Telefon 044 41 88 79 834

Jörg Kamieth:




Aktuelles

Tikitamba – 10 Jahre Theater von Menschen mit und ohne Behinderung

Proben für neues Stück laufen auch Hochtouren

Tikitamba, dieser Name steht seit Jahren dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Theater spielen. Für das anstehende zehnjährige Jubiläum steht das Stück „Die goldene Gans" auf dem Programm. Und anders als in früheren Jahren ist dieses Mal sogar eine Tournee durch den Landkreis Vechta geplant. In Damme, Lohne und Vechta soll die Theaterkarawane im Herbst 2015 Halt machen. Die genauen Tourneedaten werden noch bekannt gegeben.

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Das unter der Regie von Peter van Koten auf die Bühne gebrachte Märchen der Brüder Grimm, in einer Bearbeitung von Sigrid Vorpahl, erzählt von einem jungen Burschen, der sich nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens befindet: Verachtet und verspottet wird er und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt. Dabei hat der Kerl das Herz auf dem richtigen Fleck – und ist zudem nicht auf den Kopf gefallen. Er braucht halt nur ein bisschen Glück. So stellt ihm das Märchen einen übernatürlichen Helfer – ein altes graues Männchen – zur Seite, mit dessen Hilfe er die goldene Gans findet. Über die lacht eine traurige Königstochter, weil an den Federn des wunderlichen Vogels viele Neugierige, wie drei habgierige Frauen, ein Pfarrer, Bauern und sogar der Herold des Königs kleben bleiben – und ein komisches Bild abliefern. Ein „Dummling", dem die goldene Gans gehört, darf natürlich die Königstochter heiraten – weil er sie zum Lachen gebracht hat.

„Theaterspielen ist ja schon etwas Besonderes. Aber wenn Menschen mit geistiger Behinderung Theaterspielen ist das etwas Ausgefallenes, etwas ganz Besonderes", findet Peter van Koten. Diese ungewöhnliche Theatergruppe zeige deutlich, wie wertvoll, wie besonders und wie einmalig gerade Menschen mit geistigen Behinderungen sein könnten und zu welchen außergewöhnlichen Leistungen sie fähig seien, wenn sie ernst genommen würden.

Ziel dieses Projektes ist, dass Menschen mit und ohne Behinderung im natürlichen Umgang miteinander etwas Gemeinsames schaffen, wobei beide Seiten dabei voneinander profitieren. „Das Theater bietet hier eine wunderbare Möglichkeit, um die jeweilige Persönlichkeit zu fördern und individuelle Fähigkeiten auszubauen", weiß van Koten aus Erfahrung zu berichten. „Die Wertschätzung und Achtung des Theaterpartners wächst und somit auch das eigene Selbstwertgefühl".

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Bereits vor 10 Jahren entstand diese großartige Idee. Andreas Ostendorf, Heilerziehungspfleger beim Andreaswerk und selbst begeisterter Theaterspieler, überzeugte damals den Regisseur Peter van Koten von diesem Projekt. Rund zwanzig theaterbegeisterte Männer und Frauen, die in den Wohnhäusern des Andreaswerks in Lohne und Vechta leben, treffen sich seither wöchentlich zur Probe.

Engagiert unterstützen viele Ehrenamtliche die Theatergruppe, unter anderem Aktive vom Theater Bokern-Märschendorf und von der Freilichtbühne Lohne. Letztere stellt auch immer wieder gerne die Kostüme für die Aufführungen aus ihrem reichhaltigen Fundus zur Verfügung.

Bereits sieben Theaterstücke sind in den zehn Jahren aus dieser Idee hervorgegangen. Hier stehen die bekannten Märchen an erster Stelle, weil sich die Schauspieler mit den Rollen identifizieren können.

Außerdem konnte sich Tikitamba auch über die Grenzen des Landkreises hinweg schon einen Namen machen. Viermal nahm das Ensemble in den zurückliegenden Jahren schon an dem großen Theaterfestival BAF-Südpfalz (Bildung Aktionen Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung) in Landau in der Pfalz teil und konnte dort sein Können zeigen.

Aktuell besteht die Theatergruppe aus:

Regie:
Peter van Koten


Darsteller:
Klaus, ein Schuster - Hans-Jürgen Dümeland
Hinz, sein Bruder - Stefan Wempe
Kunz, sein Bruder - Mareike Nietfeld
Mathilda, die goldene Gans - Annette Schüssler
Prinzessin Amelie - Linh Nguyen
Haushofmeisterin - Nicole Kreutzmann
Alter Mann - Ernst Knechtskern
Klara, ein Mädchen - Birgit Kellermann
Herold - Andreas Ostendorf
Anna, Klara´s Schwester - Anita Niemann
Susanna, Klara´s Schwester - Susanne Krogmann
König - Volker Peschke
Königin - Ela Lindemann
Pastor - Viktor Lampe
Volk (Klemens) - Klemens Meyer
Räuber (Bernhard) - Bernhard Hackmann
Räuber (Michael) - Michael Müller
Volk (Maria) - Maria Kramer
Volk (Änne) - Änne Diekmann
Volk (Horst) Drehorgel - Horst Ruppelt
Verkäuferin (Maria) - Maria Tinnermann

Bühnenbau, Kostüme, Requisiten, Maske, Souffleure usw.:
Regina Jäger, Christa Thölking, Kirsten und Margret Riegner, Margarete Wempe, Sabine Menke, Gertrud Niemann, Maria Hinxlage, Sebastian Landwehr

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SAM: So heißt unsere Begegnungs-Stätte für alle Menschen.


Mitten in Vechta findet ihr SAM.

Im Haus an der Großen Straße 45.


SAM ist ein Treff-Punkt für alle Menschen.

Nicht nur für Menschen mit Behinderung.

Jeder kann kommen.

Alle sind herzlich willkommen.


Nach der Arbeit und an den Wochen-Enden ist etwas los im SAM.


Dann können wir gemeinsam etwas unternehmen.

Uns kennlernen.

Spaß haben.

Uns gegenseitig helfen.

Das aktuelle Programm findet ihr hier: Programm SAM


Bei SAM kann man auch mitmachen.


Zum Beispiel:

Wenn man eine Idee für ein Freizeit-Angebot hat.

Wenn man sein Hobby mit anderen teilen will.

Oder wenn man eine Aufgabe übernehmen will.

Oder wenn man anderen Menschen helfen will.


Das ist wichtig für SAM.

Damit möglichst viele Gruppen und Angebote in SAM stattfinden können.


SAM braucht finanzielle Unterstützung.


SAM wird für 3 Jahre von einer Organisation unterstützt.

Die Organisation heißt:

Aktion Mensch.

Aktion Mensch hilft SAM mit Geld.


Das ist gut.

Reicht aber nicht aus.

Deshalb ist SAM auf weitere Spenden angewiesen.

Zum Beispiel:

Um die Raum-Kosten bezahlen zu können.

Oder um Geld für Freizeit-Angebote zu haben.


Übrigens:


Die Idee für den Namen SAM ist durch einen Film entstanden.

Der Film heißt:

Ich bin Sam.

In dem Film geht es um einen Mann mit Behinderung.

Der Mann heißt: Sam.

In dem Film kämpft Sam darum, ernst genommen zu werden.

Und darum, ein normales Leben führen zu dürfen.


Schaut euch den Film doch mal an.

Es lohnt sich.


Und so könnt ihr uns erreichen:


Telefon: 0 44 41 88 79 83 4

E-Mail:


Eure Ansprech-Partnerin heißt:

Anna Paul
Ihre Handy-Nummer lautet: 01577 2642972

Ambulante Wohnassistenz für Menschen mit einer seelischen Beeinträchtigung

 

Stark auf dem Weg zur Normalität

Unsere Wohnassistenz bietet ambulante sozialpsychiatrische Hilfen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Eine psychische Erkrankung bringt das Leben schnell aus dem Gleichgewicht. Das Gefühl oder die Gewissheit, nicht mehr dazuzugehören oder „sich nicht mehr auf sich selbst verlassen zu können“ und ein Verlust von Fähigkeiten im Alltag werden oft zur Bedrohung. In dieser schwierigen Situation stehen erfahrene pädagogische Mitarbeiter den Klienten zur Seite. In partnerschaftlicher Abstimmung werden persönliche Stärken betrachtet. Diese Stärken bilden den Ausgangspunkt, wenn Betroffene und Mitarbeiter gemeinsam persönlich erstrebenswerte Lebensziele erarbeiten. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe gehen die Betroffenen dabei Schritt für Schritt neue Wege. So aktivieren sie verloren gegangene Fähigkeiten und machen das Mögliche wieder machbar.

 

Verlässliche Bezugspersonen

Beratung, Begleitung, Anleitung oder Motivation: Die Klienten werden in der Regel in ihrem direkten Wohnumfeld unterstützt. Dazu sprechen wir Termine für Hausbesuche ab. Die Eigenverantwortung im Umgang mit Krankheit und Gesundheit soll gestärkt werden. Als verlässliche Partner begleiten wir die Menschen in Krisensituationen, bei spontanem Hilfebedarf und natürlich in dem Bemühen, ein selbstständiges Leben in ihrer eigenen Wohnung zu führen. Wir helfen bei der Strukturierung des Tages sowie der Freizeitgestaltung.

 

Abteilungsleitung
Ambulante Wohnassistenz für Menschen mit einer seelischen Beeinträchtigung

Ulrich kleine Stüve
Telefon 04441 960-242