Segnung des Wohnhauses am Strothmannskamp in Lohne: v.l.n.r.: Dirk Schumacher (Bewohner), Albert Focke, Michael Matschke, Marlies Gier, Josef Willenborg und Otto Rauert (Geschäftsführer).

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Das Leitbild des Andreaswerks Vechta: miteinander.
















Das Bild zeigt eine Frau in der Küche Ihres Wohnbereiches.

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Johanna zieht aus

Selbständigkeit mit Handicap

Christa Holzenkamp verabschiedet


Von links: Josef Niehaus, Leiter Fachbereich Wohnen, Christa Holzenkamp und der Geschäftsführer des Andreaswerkes, Matthias Warnking.

Vechta (7.04.2011) - Christa Holzenkamp, Gruppenleiterin einer Wohngruppe am Kiefernweg, ist am 31. März in den Ruhestand verabschiedet worden. 23 Jahre war die gelernte Kinderpflegerin und Mutter dreier Töchter beim Andreaswerk tätig.
„Sie waren die gute Seele im Haus. Wenn Sie hier waren, herrschte ein anderer Geist“, sagte der Leiter des Fachbereiches Wohnen, Josef Niehaus, bei der Verabschiedung. Christa Holzenkamp habe immer verständnisvoll, sensibel, konsequent und auch mütterlich gehandelt. „Zur guten Arbeit im Wohnbereich gehören neben Fachwissen viele menschliche Fähigkeiten – die haben Sie immer eingebracht.“ Äußerst zuverlässig und weit blickend habe Christa Holzenkamp gearbeitet. „Sie strahlen immer Lebensmut aus – das hat auch viele Mitarbeiter in schwierigen Situationen aufgerichtet. Sie waren allen und auch mir eine große Stütze. Dafür bedanke ich mich persönlich. Sie werden uns fehlen“, so Josef Niehaus.

Christa Holzenkamp gab ihren Gästen bei der Verabschiedung einen guten Rat mit auf den Weg: „Nicht das Negative hören, sondern das Positive in unserer Arbeit sehen. So kann jeder selbst dazu beitragen, dass es hier gut läuft.“

Geschäftsführer Matthias Warnking betonte, dass der Eintritt in den Ruhestand auch einen Anlass biete, sich über Erreichtes zu freuen. „Auf die Menschen zu schauen, die Sie 23 Jahre gefördert und betreut haben – das ist ein Schatz.“ Matthias Warnking sprach Christa Holzenkamp seinen offiziellen Dank für die Zusammenarbeit aus. „Sie gehören zu denjenigen, die dem Netzwerk Andreaswerk ein Gesicht gegeben haben.“ Er wünschte ihr für die Zukunft viel Lebendigkeit, ganz andersartige Erfahrungen und neue Seiten an sich zu entdecken. Aber vor allem: „Gottes Segen für Sie.“


Theaterbesuch in Langförden



Visbek - Aller guten Dinge sind drei: Schon zum dritten Mal hat die Kolpingsfamilie Langförden die Bewohner des Wohnheimes des Andreaswerkes an der Stettiner Straße in Lohne und die Bartimäus-Gruppe aus Visbek zu einem Besuch ihres plattdeutschen Theaterstückes eingeladen. In dem Wohnheim in Lohne arbeitet Andreas Ostendorf, der die Theatergruppe „Tikitamba“ des Andreaswerkes leitet. Gleichzeitig ist er als Laienschauspieler in der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Langförden aktiv.
Vor der Aufführung gab es Kaffee und Kuchen. Die Bartimäus-Gruppe ist eine Gruppe für Menschen mit und ohne Behinderung, die sich der Kolpingsfamilie Visbek angeschlossen hat.



Georg Beckmann verabschiedet


V. l. Marianne Krüger, Mitarbeitervertretung, Josef Niehaus, Leiter Fachbereich Wohnen, Maria Beckmann, Georg Beckmann und Geschäftsführer Otto Rauert.

Vechta (29.11.2010) – „Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die einem lieb sind, immer ein wenig wärmer“, zitierte Geschäftsführer Otto Rauert den französischen Philosophen Michel de Montaigne (1533 – 1592) zum Abschied von Georg Beckmann. 26 Jahre war der gebürtige Vestruper im Fachbereich Wohnen zunächst als Gruppenmitarbeiter und später als Gruppenleiter im Fachbereich Wohnen beim Andreaswerk tätig.

Zum 1. Dezember wechselt Georg Beckmann in die Freizeitphase der Altersteilzeit. Der Vater zweier Töchter und eines Sohnes hatte ursprünglich mit gutem Erfolg eine Ausbildung zum Landwirt absolviert, nach acht Jahren aber zum Maschinenschlosser umgeschult. Nach zwölf Jahren in diesem Beruf nahm Georg Beckmann seine Tätigkeit beim Andreaswerk auf. Von 1986 bis 1989 machte er eine sonderpädagogische Zusatzausbildung für Gruppenleiter in Wohnstätten. Seit Mitte 2009 war Georg Beckmann außerdem Sicherheitsbeauftragter für den Wohnbereich. „Arbeit ist neben der Familie die zweitwichtigste Heimat“, betonte Geschäftsführer Otto Rauert und lud den frischgebackenen Ruheständler gleich zum jährlichen Pensionärsausflug des Andreaswerkes ein. Er überreichte Georg Beckmann zum Abschied einen Blumenstrauß sowie einen Reisegutschein und wünschte ihm „Gesundheit, familiäres Wohlergehen sowie Zufriedenheit mit dem, was man ist und hat“.



Mathilde Maraun verabschiedet


Fachbereichsleiter Josef Niehaus (l.) und Geschäftsführer Otto Rauert (r.) verabschiedeten im Beisein von (von links) Wolfram Maraun, Martina Themann, Klaus Schillmöller und Christa Holzenkamp Mathilde Maraun (4.v.l.), in die Altersteilzeit.

Vechta – (11.05.2010) - Mathilde Maraun, Andreaswerk-Mitarbeiterin der ersten Stunde, ist am Montag, 10. Mai, von Geschäftsführer Otto Rauert in die Altersteilzeit verabschiedet worden. 1970 hatte Mathilde Maraun beim Caritasverein für Kinder- und Jugendhilfe, dem heutigen Andreaswerk, ihre Tätigkeit aufgenommen. Damit zählt sie zu den 22 dienstältesten Mitarbeitern des Andreaswerkes. „Es ist etwas ganz Besonderes, von Anfang an dabei gewesen zu sein, erklärte Geschäftsführer Otto Rauert bei der feierlichen Verabschiedung.
Nach der zehnjährigen Kindererziehungszeit, damals gab es noch keine Elternzeit und es war üblich zu kündigen, begann Mathilde Maraun erneut beim Andreaswerk – diesmal im Wohnbereich.
Als erste Mitarbeiterin wurde sie in dem neu eingerichteten Arbeitsfeld der Nachtwache tätig. 1997 wechselte Mathilde Maraun in den Gruppendienst. „Frau Maraun gehört bis heute zu den Mitarbeiterinnen, die sich stets positiv, zuverlässig und tatkräftig eingesetzt haben“, erklärte Otto Rauert in einer kleinen Laudatio. „Frau Maraun zählt zu den stillen Stars, die mehr tun als ihre Pflicht und von denen die Gesellschaft lebt.“ Das zeige auch ihr ehrenamtliches Engagement bei den Messdienern der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt, die sie seit 22 Jahren als Kochfrau auf die Ferienlager begleitet, und ihr Einsatz im Alkoholfreien Zelt auf dem Stoppelmarkt.
„Gute Laune und Fröhlichkeit“ zeichneten Mathilde Maraun außerdem aus, erklärte Josef Niehaus, Fachbereichsleiter Wohnen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement über das Andreaswerk hinaus sei sie immer sehr gut über kirchliche und kommunale Entwicklungen informiert gewesen.
Otto Rauert und Fachbereichsleiter Josef Niehaus, der sich ausdrücklich für die vergangenen 25 Jahre bedankte, wünschten Mathilde Maraun für die Zukunft persönlich und familiär „alles Gute, Gesundheit, Glück und Gottes Segen“. Auch ehrenamtlich sei sie im Andreaswerk immer herzlich willkommen.