Das Logo des Andreaswerk e.V.











Das Leitbild des Andreaswerks Vechta: miteinander.




Mittags wird oft gemeinsam gekocht.


TÜV CERT 2009

Maas-BGW 2009




Selbstverständlich: Wer in eines der Andreaswerk-Wohnhäuser zieht, lebt in einem eigenen Zimmer.



Spaß beim Memory-Spiel in der Seniorengruppe.








Das Bild zeigt eine Frau in der Küche Ihres Wohnbereiches.

NACHRICHTEN






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Allgemeines

Wohnen gestaltet Leben - und umgekehrt. Wohnen ist ganz individuell. Deshalb sollen und müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche und Hilfeansprüche der Menschen berücksichtigt werden.

Das Wohnhaus am Strothmannskamp in Lohne.

Das Andreaswerk hat für Menschen mit Behinderungen nach diesen Grundsätzen ein differenziertes Wohnangebot geschaffen. Egal, welche Wohnform gewählt wird: Es gibt Platz für Individualität. Auch in Quadratmetern gemessen.

Zur Zeit leben 195 Personen bei uns. Der Wohnbereich des Andreaswerkes ist nach DIN EN 9001:2000 zertifiziert. Durch dieses Managementsystem wird eine durchgängig überprüfbare und damit gleichbleibende Qualität der Begleitung und Förderung von Menschen mit Behinderung gewährleistet. Als oberste Maxime der Arbeit gilt Menschen mit Behinderungen darin zu unterstützen, ihr Recht auf Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft wahrzunehmen - damit sie zu größtmöglicher Selbstverwirklichung und Eigenverantwortung gelangen können.

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Pädagogische Grundlagen

Die Betreuung der Menschen mit Behinderung im Wohnbereich muss sich an den Ansprüchen, Fertigkeiten und Fähigkeiten des einzelnen orientieren. Es ist Anliegen und Aufgabe des Andreaswerkes, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Denn die bei uns wohnenden Menschen sollen ihr Leben bis ins Alter in einem möglichst selbstbestimmten Rahmen gestalten können.

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Struktur

Unser Wohnbereich ist in Wohnheime, Betreute Wohngruppen, Ambulante Wohnbetreuung und Seniorenbetreuung unterteilt. Unser Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen möglichst optimal zu erfüllen.

Wohnheime
In den Wohnheimen in Vechta stehen zur Zeit 36, in Lohne ebenfalls 36 Plätze zur Verfügung. In den zwölf Personen umfassenden Wohngruppen werden Menschen mit Behinderungen rund um die Uhr betreut. Allerdings immer nur so weit, wie es der Hilfebedarf des einzelnen erfordert.

Betreute Wohngruppen
Die Betreuten Wohngruppen mit 19 Plätzen in Vechta und 13 Plätzen in Lohne sind von den Wohnheimen getrennt. Wer hier lebt, verfügt über ein verhältnismäßig hohes Maß praktischer Fähigkeiten. Die Bewohner brauchen und erhalten eine umfassende Betreuung. Diese beschränkt sich aber auf Teilbereiche und bestimmte Zeiten. Dennoch besteht ständig die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

Einfach Leben. Wer mag und kann, geht seinen Hobbys nach. Hier: Fitness im Sportcenter.

Ambulante Wohnbetreuung
Viele Menschen mit Behinderung benötigen keine umfassenden Hilfe mehr. Ihnen bietet das Andreaswerk die Ambulante Wohnbetreuung. Hier leben sie alleine oder als Ehepaar in einer eigenen Wohnung. Gleichwohl geben ihnen unsere Mitarbeiter durch regelmäßige Besuche soviel Unterstützung wie notwendig.

Wir bieten auch eine ambulante Wohnbetreuung für psychisch kranke Menschen an, die nicht in den Werkstätten des Andreaswerkes beschäftigt sind. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Paare, häusliche Wohngemeinschaften und Familien. Wer sich für diese Wohn- und Lebensform interessiert, kann sich an niedergelassene Fachärzte, sozialpschiatrische Dienste, gesetzliche Betreuer, Fachkliniken oder andere Beratungsstellen wenden. Diese vermitteln dann weiter. Haben Sie zur Wohnbetreuung für psychisch kranke und/oder behinderte Menschen Fragen? Ursula Kock, Tel. 04441 960-225 oder Josef Niehaus., Tel. 04441 960-231, helfen Ihnen gerne weiter.

Wohnen im Alter
Ältere Menschen mit Behinderung, die nicht mehr oder nur zeitweise die Werkstatt besuchen, werden natürlich auch am Tage adäquat betreut. Sie können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben oder in eins unserer Seniorenhäuser einziehen. Die Häuser, in denen je 14 Personen leben können, liegen beide direkt neben den Wohnheimen. So können Kontakte und Freundschaften unproblematisch aufrecht erhalten werden.

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Betreuungsinhalte

Die Mitarbeiter des Wohnbereichs kümmern sich zunächst um die Grundversorgung des Einzelnen. Sie unterstützen und helfen beim

 

  • Essen
  • Baden und Duschen
  • Anziehen und Ausziehen
  • Aufstehen und zu Bett gehen
  • Toilettengang
  • der restlichen Körperhygiene

 

Kochen, putzen, waschen
In jedem Haushalt muss eingekauft, gekocht, geputzt und gewaschen werden. Auch in den Häusern des Andreaswerkes. Mit einem Unterschied: Unsere Mitarbeiter stehen den Bewohnern bei diesen Arbeiten wenn nötig mit Rat und Tat zur Seite. Zum Beispiel beim

 

  • Einkauf
  • Kochen und Mahlzeiten zubereiten
  • Wäsche waschen
  • Zimmer putzen
  • Geld und privates Eigentum verwalten

 

Soziale Beziehungen
Schon Wilhelm Busch wusste es: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Anders: soziale Beziehungen sind lebensnotwendig, aber oft schwierig. Unsere Mitarbeiter bieten den behinderten Menschen im unmittelbaren Nahbereich, in der Beziehung zu sich selbst oder zu Angehörigen, bei Freundschaften, aber auch in Partnerschaften kompetente Beratung und Hilfe.

Normaler Alltag: Einkaufen im Supermarkt.

Freizeit - Langeweile oder Muße tun?
Wem nicht langweilig ist, der kann Muße tun. Schwimmen, Fußball spielen, kegeln, musizieren. Unsere Mitarbeiter geben neben diesen Angeboten natürlich auch Anregungen zur Eigenbeschäftigung und/oder nehmen mit den Bewohnern zum Beispiel an Kursen des Kreisbildungswerks teil. Unsere Wohngruppen laden auch Gäste ein oder nehmen Einladungen an. So sind jahrelange Freundschaften wie zum Beispiel zu einer Gruppe aus Weißenfels entstanden.

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Aufnahme

Verfahren
In den Wohnbereich des Andreaswerkes werden Menschen mit Behinderungen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu Hause, alleine oder in einem anderen Lebensbereich wohnen können oder wollen, aufgenommen.

Nach einer eingehenden Beratung durch das Andreaswerk wird der Antrag auf Kostenübernahme in der Regel beim Sozialamt des Landkreises Vechta gestellt. Dabei helfen wir gerne. Wenn die Bestätigung dieser Übernahme vorliegt, kann der neue Bewohner in den für ihn geeigneten Bereich einziehen. Voraussetzung ist natürlich, dass ein Platz frei ist.

Kurzzeitwohnen
Manchmal brauchen Angehörige und Eltern eine Auszeit. Einfach ein wenig Erholung und Freiraum für eigene Interessen. In diesen Fällen ermöglicht das Andreaswerk auch vorübergehende Aufnahmen in den Wohnbereich. Die Kosten trägt meist größtenteils die Pflegeversicherung.

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Finanzierung

Wenn die Anerkenntnis vorliegt, werden die Kosten für eine Betreuung im stationären Bereich (Wohnheime und Betreute Wohngruppen) vom Land Niedersachsen als überörtlichem Träger der Sozialhilfe und vom Landkreis übernommen. Dies geschieht im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 54 Sozialgesetzbuch XII in Verbindung mit Sozialgesetzbuch IX, § 55. Dabei werden unter Umständen eigene Einkünfte des Hilfesuchenden, wie zum Beispiel Rente oder über einem Freibetrag liegendes Barvermögen, als Beiträge herangezogen.

In der ambulanten Wohnbetreuung wird - falls keine eigenen Einkünfte vorhanden sind - Grundsicherung gewährt.

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Kontakt

Andreaswerk e.V.
Leiter der Wohnbereiche
Josef Niehaus
Landwehrstr. 5a · 49377 Vechta
Tel. 04441 960-231 oder 04442 9271-31

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Segnung des Wohnhauses am Strothmannskamp in Lohne: v.l.n.r.: Dirk Schumacher (Bewohner), Albert Focke, Michael Matschke, Marlies Gier, Josef Willenborg und Otto Rauert (Geschäftsführer).