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Allgemeines
In Vechta (St. Nepomuk) und Steinfeld und seit Mitte August 2007auch in Visbek betreibt das Andreaswerk Heilpädagogische Kindergärten. In den Kindergärten in Vechta und Steinfeld gibt es je drei heilpädagogische Gruppen sowie eine Integrationsgruppe. Im Heilpädagogischen Kindergarten Visbek bietet das Andreaswerk zwei heilpädagogische Gruppen an.
Das Einzugsgebiet der Kindergärten sind die Kommunen Vechta und Steinfeld sowie die jeweils umliegenden Städte und Gemeinden im Landkreis Vechta. Aufgenommen werden Kinder, die aufgrund einer bestehenden oder drohenden Behinderung nicht oder noch nicht einen Regelkindergarten besuchen können. In den Integrationsgruppen bieten wir je 14 Regelkindergartenplätze an.
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Unser Alltag
Wie auch in den Sprachheilkindergärten verschmelzen in den heilpädagogischen Kindergärten Pädagogik und Therapie zu einer Einheit. Der Kindergarten ist Spielort. Therapeutische Ziele sind in den Alltag verpackt. Der Tag startet mit einem Morgenkreis. Hier wird erzählt, berichtet, geplant, gelesen, gesungen und gespielt. Durch Bastel-, Werk- und Malangebote entdecken die Kinder ihre Möglichkeiten und entwickeln Zugang zu sich selbst. Das Zubereiten von Speisen und Getränken, einkaufen, anziehen, Regeln einhalten - all das trägt dazu bei, daß das Kind seine Fähigkeiten vervollständigt. In diesen Alltag sind Bewegungs- und Spieltherapie eingebettet. Auch die Eltern gehören selbstverständlich dazu. Denn die Verantwortung für die gute Entwicklung des Kindes bleibt bei ihnen. Wir legen großen Wert auf eine intensive und durchgängige Zusammenarbeit.
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Pädagogische Grundlagen
Jedes Kind will seine Fähigkeiten zusammen mit anderen Kindern nutzen. Im Kindergarten können die Kinder ihre Kräfte mit Gleichaltrigen messen, aber auch Grenzen erfahren. Wir sehen das Kind als Ganzes mit seinen Anlagen, Fähigkeiten und Werten und helfen ihm, diese zu entwickeln und zu entfalten. Die Vermittlung von sozialer Kompetenz, Selbständigkeit und Gemeinschaftssinn ist uns sehr wichtig.
Der Heilpädagogische Kindergarten unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von einem Regelkindergarten. Die Kinder spielen. Im Spiel wird die gesamte Persönlichkeit mit all ihren Funktionen erfasst.
Es ergibt sich ein ganzheitlicher Förderansatz, der versucht, die gesamte Persönlichkeit des Kindes zu umschließen. Mit der pädagogischen Arbeit abgestimmte Therapien aus den Bereichen Sprachtherapie, Psychomotorik und Psychologie bestimmen die Förderung des Kindes.
Wir verknüpfen verschiedene Förderungsfelder miteinander. Pädagogen und Therapeuten arbeiten eng zusammen. Aus dem Gruppenalltag kristallisiert sich heraus, auf welchem Entwicklungsstand sich das Kind befindet. Besteht zusätzlicher Bedarf, können die Kinder motopädisch, sprachtherapeutisch und spieltherapeutisch ganzheitlich gefördert werden.
Krankengymnastische Behandlungen und die Versorgung mit Hilfsmitteln runden unser Angebot ab.
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Da ist Bewegung drin!
Kinder krabbeln, laufen, springen und toben. Sie brauchen ein vielfältiges Spiel- und Bewegungsangebot, um sich zu entwickeln. Durch Konzepte aus Psychomotrik und Motopädie fördern wir kindgemäß und spielerisch die Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen. Dabei geht es um die Vermittlung von Bewegungsfreude, positive Spiel- und Bewegungserfahrungen, Gruppenkontakte, Ideen, Phantasien und gezielte Fördermaßnahmen. Die Kinder können regelmäßig schwimmen gehen. Ein Teil der Kinder hat die Möglichkeit am heilpädagogischen Voltigieren teilzunehmen.
Spiel als Sprache des Kindes In Einzelspielstunden mit dem Psychologen können sich die Kinder im Spiel darstellen und emotionale Belastungen verarbeiten. Durch das wachsende Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten kann das Kind die Handlungsspielräume erweitern und seine Persönlichkeit entwickeln.
Sprachtherapie In der Sprachtherapie fördern wir ganzheitlich die Sprachentwicklung und damit die Kommunikationsfähigkeit des Kindes. Im Mittelpunkt steht die positive Beziehung zwischen dem Kind und der Sprachtherapeutin. Auf der Grundlage von Verständnis und Vertrauen werden Gesprächssituationen geschaffen, die dem Interesse und der Lebenswelt des Kindes entsprechen und die Sprechfreude wecken.
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Aufnahme
Nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) hat ein Kind mit einer drohenden oder tatsächlichen Behinderung einen Rechtsanspruch auf angemessene Förderung (Eingliederungshilfe). Meist bringt das Andreaswerk das Antragsverfahren auf den Weg und achtet darauf, dass alles korrekt und zügig verläuft.
Ablauf einer Aufnahme
Normalerweise wird das Kind dem Heilpädagogischen Kindergarten über die Frühförderung, das Gesundheitsamt (Einschulungsuntersuchungen), den Fachberater für Sprach- und Hörgeschädigte, Berichte aus Vorfördereinrichtungen, die Eltern oder den Kinderarzt bekannt. Über den genauen Ablauf informieren Sie sich am besten direkt bei uns.
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Finanzierung
Für Kinder, die nach dem Sozialgesetzbuch den Heilpädagogischen Kindergarten besuchen, werden die Kosten vom Land Niedersachsen getragen. Der Kindergartenbeitrag für die Regelkindergartenplätze bemisst sich nach der Gebührensatzung für Kindergartenplätze der jeweiligen Kommune.
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Verfahren
Nach dem Sozialgesetzbuch hat ein Kind mit einer drohenden oder tatsächlichen Behinderung einen Rechtsanspruch auf angemessene Förderung (Eingliederungshilfe). Dieser Anspruch richtet sich gegen den Staat. Zuständig ist das Land Niedersachsen, die Förderung durchführen muss der Landkreis (zum Beispiel Vechta). Es würde also ausreichen, wenn sich die Eltern des Kindes an irgendeine Behörde wenden und ihren Anspruch geltend machten. (Sozialhilfeanträge müssen in jeder Behörde entgegengenommen werden). Dennoch ist es in fast immer so, dass das Andreaswerk das Antragsverfahren auf den Weg bringt und darauf achtet, dass alles korrekt und zügig verläuft.
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Öffnungs - und Ferienzeiten
Öffnungszeiten Unsere Kindergärten sind montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 14.15 Uhr geöffnet. Die Kinder werden von zu Hause abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Kinder der Integrationsgruppen werden von den Eltern gebracht und wieder abgeholt. Es ist auch allen anderen Eltern selbstverständlich unbenommen, ihre Kinder selbst zum Kindergarten zu bringen bzw. wieder abzuholen.
Einige lange im voraus feststehende Termine sind als Vorbereitungs- und Planungstage vorgesehen. Pädagogen und Therapeuten benötigen die Zeit, um im Sinne der Kinder die Arbeit zu planen und abzustimmen. Darum werden die Eltern gebeten, ihre Kinder an diesen Tagen zu Hause zu lassen. Die Einrichtung bleibt geöffnet.
Vorbereitungs- und Planungstage
Mit Rücksicht auf Familien mit schulpflichtigen Kindern haben wir die meisten Vorbereitungs- und Planungstage in die Sommerferien gelegt.
11. März 2010 16. September 2010 15.Juli - 21. Juli 18. November 2010
Ferienzeiten
• 29. März bis 5. April 2010 • 14. Mai 2010 • 24. Juni bis 21. Juli 2010 • 16. August 2010 • 11. Oktober bis 15. Oktober 2010 • 24. Dezember bis 31. Dezember 2010
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Kontakt
Heilpädagogischer Kindergarten »St. Nepomuk« von-Ascheberg-Str. 2 · 49377 Vechta Tel. (04441) 9356-0 · Fax 9356-22
Stellvertretende Leitung: Sonja Kohlem Tel. (04441) 9356-0
Heilpädagogischer Kindergarten Visbek Overbergstraße 10 · 49429 Visbek Tel.: (04445) 989605-0
Stellvertretende Leitung: Abteilungsleitung Jan Wegmann Tel. (04445) 989605-0
Heilpädagogischer Kindergarten Steinfeld Zur Schemder Bergmark 2 · 49439 Steinfeld Tel. (05492) 9672-0 · Fax 9672-22
Stellvertretende Leitung: Ursula Buschermöhle Tel. (05492) 9672-0
Gesamtleitung Kindergärten: Siegfried Böckmann Tel. (04441) 88969-12
Sprachheilkindergärten
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