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Teil haben - Teil sein.
40 Jahre Andreaswerk.



Das Leitbild des Andreaswerks Vechta: miteinander.



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Das Bild zeigt eine Tageszeitung, die durch einen Briefschlitz gesteckt wird.

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Nachrichten rund ums Andreaswerk

Teil haben - Teil sein. 40 Jahre Andreaswerk.

Wirtschaftsminister Jörg Bode zeichnet Kooperation zwischen Ostendorf und Andreaswerk aus


Von links: Jörg Bode, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Hermann Rauber, Stellvertretender Vorsitzender des Andreaswerkes, Norbert Ostendorf, Geschäftsführer der Gebrüder Ostendorf Kunststoffe, Hubert Buschermöhle, Geschäftsführer M.O.L., Alfons Kalthoff, Stellvertretender Leiter Fachbereich Werkstatt, Otto Rauert, Geschäftsführer des Andreaswerkes und Detlef Springmann, Vorsitzender der LAG: WfbM.

Hannover / Vechta (27.4.10)
– Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, hat auf der Hannover Messe 2010 die „vorbildliche Kooperation“ zwischen der Ostendorf-Gruppe aus Vechta und dem Andreaswerk e.V. Träger von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) im Landkreis Vechta, ausgezeichnet. Bode vergab die Auszeichnung im Rahmen eines von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG:WfbM) veranstalteten Symposiums mit dem Titel „Ausgezeichnete Zusammenarbeit – Vorbildliche Kooperation von Unternehmen mit Werkstätten für behinderte Menschen.

Otto Rauert, Geschäftsführer des Andreaswerkes, betonte den gesamtgesellschaftlichen Stellenwert der Werkstätten. „Sie ermöglichen auch Menschen mit schwerster Behinderung Teilhabe am Arbeitsleben. Die WfbM ist eine sozialpolitische Errungenschaft, um die uns viele europäische Länder beneiden“, betonte Otto Rauert. Um den Menschen ausreichend differenzierte und genügende Arbeitsangebote machen zu können, seien die Werkstätten auf die Unterstützung durch die Unternehmen aus der freien Wirtschaft angewiesen. Zusätzlich forderte der Geschäftsführer des Andreaswerkes die Hilfe von Landes- und Kommunalpolitik.

„Die Integration von Menschen mit Behinderung ist in unseren Betrieben tägliche Praxis“, betonten Norbert Ostendorf und Hubert Buschermöhle als Vertreter der Firmengruppe. „Dies dokumentieren wir seit mehreren Jahren auch durch die direkt vor Ort bei der Firma M.O.L. angesiedelten Außenarbeitsplätze der Werkstatt für behinderte Menschen sowie die erfolgreiche Vermittlung von Beschäftigten der Werkstätten in Firmen der Ostendorf-Gruppe.“



Freiherr von Frydag schenkt dem Sprachheilkindergarten Ziegelbausteine in Miniaturformat



Georg Freiherr von Frydag, Siegfried Böckmann, Anita Thölke, Sandra Lübben sowie die Kinder Anne Wilking und Gabriel Flieder.

(22.4.10) Mit einem tollen Geschenk hat Georg Freiherr von Frydag von Gut Daren in der Gemeinde Bakum am Donnerstag, 22. April, den Sprachheilkindergarten Bakum überrascht. Die Olfry Ziegelwerke GmbH und Co. KG spendete Ziegelsteine in Miniaturformat – gleich drei Kisten voll, circa 1000 Steine! Die Kinder und auch Anita Thölke, Abteilungsleiterin Sprachheilkinder-garten Bakum und Stellvertretende Fachbereichsleiterin sowie Siegfried Böckmann, Leiter des Fachbereiches Kindergarten, zeigten sich begeistert: „Die Bausteine sind ideal für das kindlich-kreative Spiel geeignet“, so Anita Thölke.

WfbM Steinfeld: Tag der offenen Tür Sonntag, 18. April

Impressionen











Steinfeld (19.04.2010)
– Mit einem großen Tag der offenen Tür präsentierte sich am Sonntag, 18. April, zum ersten Mal die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Steinfeld der breiten Öffentlichkeit. Bei strahlendem Sonnenschein verschafften sich rund 1000 Besucher ein Bild über die konkrete Arbeit vor Ort. Einige der in Steinfeld beschäftigten Menschen mit Behinderung hatten sich bereit erklärt, an ihrem Arbeitsplatz ihre jeweiligen Aufgaben zu demonstrieren.

Blumen für einen guten Zweck
Die Abteilung Gartenbau präsentierte sich mit einem eigenen Stand, an dem es vorgezogene Wildtulpen im Topf zu kaufen gab. Schon vor einigen Wochen hatten die Andreaswerk-Gärtner die Blumenzwiebeln eingetopft und hegten sie seitdem. Pünktlich zum Tag der offenen Tür waren die ersten Knospen zu sehen. Der Erlös aus dem Blumenverkauf kommt der MitMensch-Aktion 2010 „Werkstatt: Arbeit möglich machen“ zugute.
Zum Programm gehörte auch die Präsentation der Wanderausstellung „Mitten im Leben“. Die Ausstellung, die einen Teil der Aktionen zum 40-jährigen Jubiläum des Andreaswerkes bildet, zeigt den Wandel des Selbstverständnisses behinderter Menschen im Andreaswerk. Sie ist ab Dienstag, 21. April, im Rathaus Steinfeld zu sehen. An einem Stand informierte der Eltern- und Betreuerbeirat über seine Arbeit. Einige Schritte weiter präsentierte das Andreaswerk die MitMensch-Aktion 2010 „Werkstatt: Arbeit möglich machen“ zugunsten der WfbM Steinfeld. Zusätzlich trat die Tanzgruppe „Fröhlicher Reigen“ auf.


 

Einweihung Werkstatt für behinderte Menschen in Steinfeld

Impressionen


Schlüsselübergabe durch das Architekturbüro Pölking und Theilen an den Vorsitzenden des Andreaswerkes, Landrat Albert Focke. V.l: Werner Pölking, Franz-Josef Theilen, Albert Focke.


Segnung der Werkstatt.


Andreaswerk-Gründungsmitglied Friedrich Müller (3.v.l.) wurde durch den Direktor des Landes-Caritasverbandes, Dr. Gerhard Tepe (r.), mit der Goldenen Caritas-Ehrennadel ausgezeichnet. V.l. Albert Focke, Hildegunde Müller, Friedrich Müller, Dr. Gerhard Tepe.


Sozialministerin löst Versprechen ein - Gespräche mit Budgetnehmern im Andreaswerk


Von links: Schulhelfer und Budgetnehmer Mark Medzech, Realschuldirektor Werner Fangmann, Geschäftsführer Otto Rauert und Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann

Vechta (05.02.10) - Mit einem Besuch beim Andreaswerk und der Realschule Lohne am Mittwoch, 3. Februar, hat die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann ein vor einemJahr im Gästehaus der Landesregierung gegebenes Versprechen eingelöst. Sie und der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Karl Finke, trafen sich im Andreaswerk in Vechta mit neun Menschen mit Behinderung aus ganz Niedersachsen, die im Gästehaus der Landesregierung in Hannover vor einem Jahr den Antrag auf das Budget für Arbeit öffentlichkeitswirksam übergeben hatten.


Von links: Karl Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen, Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und der Geschäftsführer des Andreaswerkes, Otto Rauert.

„Ich habe das Projekt angeschoben – nun will ich auch wissen, wie es sich konkret entwickelt“, erklärte die Ministerin vor den Medien. Neben dem NDR 1 Radio Niedersachsen berichteten ausführlich die Nordwest-Zeitung sowie die OV über den prominenten Besuch.

In kleiner Runde erzählten die Budgetnehmer bei Kaffee und Kuchen der Ministerin von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Arbeit jenseits der Werkstatt für behinderte Menschen.
Zuvor besuchten - das war das zweite eingelöste Versprechen - die Sozialministerin, der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, und der Geschäftsführer des Andreaswerkes, Otto Rauert, den ersten Budgetnehmer in Niedersachsen in der Realschule Lohne. Mark Medzech arbeitet dort mittlerweile im dritten Jahr als Schulhelfer. „Ich kümmere mich um das Archiv, die Bibliothek und helfe dem Hausmeister“, erklärte er seine Aufgaben.
Mark Medzech hatte im Februar 2008 das Budget für Arbeit in Anspruch genommen – unterstützt durch den Qualifizierungs- und Vermittlungsdienst des Andreaswerkes. Ebenfalls zum ersten Mal in der Geschichte des Budgets für Arbeit wurde diese Leistung über zwei Jahre hinaus verlängert.
Menschen mit Behinderung haben seit 2008 einen Rechtsanspruch darauf, ihre Rehabilitationsleistung in Form eines Persönlichen Budgets ausbezahlt zu bekommen.
Beim Budget für Arbeit erhalten Beschäftigte einer Werkstatt für behinderte Menschen den Betrag, den ihr Werkstattplatz kostet. Diesen Betrag nimmt der Budgetnehmer mit zu einem Arbeitgeber. Die Summe stellt einen Zuschuss zu den entstehenden Lohnkosten dar. So erhöhen sich die Chancen der Vermittlung eines Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.


Besuch bei der "Unterstützten Beschäftigung". In der Mitte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann.

Sozialministerin Ross-Luttmann und Karl Finke setzten sich außerdem intensiv und vor Ort mit der Unterstützten Beschäftigung auseinander. Die fünf Teilnehmer erklärten persönlich die Vorteile des Modells, in dem sie auf eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet werden.


Gottesdienst und Ausstellung zum Auftakt

Repräsentieren 40 Jahre Andreaswerk: v.l.Gründungsmitglied Friedrich Müller, der Stellvertretende Vorsitzende Hermann Rauber, Gründungsmitglied Bernhard Schmunkamp, Geschäftsführer Otto Rauert und sein designierter Nachfolger, Matthias Warnking.

Vechta (26.1.10) – Es gibt ein Jubiläum zu feiern. 40 Jahre Andreaswerk – das heißt 40 Jahre aktive Behindertenhilfe im Landkreis Vechta. Der Bogen der Veranstaltungen spannt sich über das gesamte Jahr 2010.
Den Auftakt bildeten am Sonntag, 24. Januar, ein Dankhochamt in der Propstei St. Georg in Vechta sowie die Eröffnung der Ausstellung „Mitten im Leben“ in der gegenüberliegenden Manufaktur.

 „Das Gesamte funktioniert nur, wenn sich jeder als Teil des Ganzen im Sinn der Teilhabe einbringt“, erklärte Vorstandsmitglied Propst Kurt Schulte das Leitmotiv des sehr gut besuchten Gottesdienstes. Die Bedeutung jedes einzelnen Teils versinnbildlichte ein großes Andreaswerklogo-Puzzle, das in der Kirche von Menschen mit und ohne Behinderung zusammengesetzt wurde.

Die Entwicklung des Andreaswerkes im Sinne umgesetzter Teilhabe beleuchtete Geschäftsführer Otto Rauert. „Es ist eine große Chance, immer wieder beginnen zu dürfen“, erläuterte er die schrittweise Einrichtung der fünf Andreaswerk-Fachbereiche Frühförderung, Kindergarten, Schule, Werkstatt und Wohnen sowie die ebenso schrittweise Installation verschiedener Abteilungen. „Im Mittelpunkt stehen und standen dabei immer die Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten.“


Otto Rauert und sein designierter Nachfolger Matthias Warnking freuten sich besonders, Friedrich Müller und Bernhard Schmunkamp beim anschließenden Empfang in der Manufaktur zu begrüßen. Beide haben den damaligen „Caritasverein für Kinder- und Jugendhilfe e.V.“ mitgegründet. 
Die zum Auftakt eröffnete Ausstellung „Mitten im Leben“ zeigt großformatige Bilder aus 40 Jahren Andreaswerk. Ausgewählte Impressionen aus dem Leben im und mit dem Andreaswerk dokumentieren unter anderem den Wandel des Teilhabegedankens. 


Teil haben. Teil sein. 40 Jahre Andreaswerk.
5. September: Tag der offenen Tür Andreaswerk, Vechta, Landwehrstraße 7

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