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Nachrichten rund um das Andreaswerk

Lions Club Vechta Amicitia besucht Andreaswerk


Vechta (25.1.12) – Auf großes Interesse ist der Informationsabend für den Lions Club Vechta Amicitia am Dienstag, 23. Januar, beim Andreaswerk in Vechta gestoßen. Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, konnte fast alle der 23 Amicitia-Mitglieder aus dem Oldenburger Münsterland im Gebäude an der Landwehrstraße begrüßen.

„Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, sagte Matthias Warnking. Neben dem Geschäftsführer waren Rita Espelage, Leiterin des Fachbereichs Schule, Andreas Trottnow, Leiter Fachbereich Assistenz sowie Anne Koddenbrock, Psychologin beim Andreaswerk, gekommen, um die Fragen der Besucherinnen zu beantworten. Bei einem Rundgang durch die Werkstatt mit ihren Produktionsbereichen Holz, Industriemontage, Keramik und Kfz sowie durch die Erich Kästner-Schule verschafften sich die Amicitia-Mitglieder einen Eindruck von den weit gefächerten Angeboten des Andreaswerkes.

„In der Erich Kästner-Schule in Vechta und in Damme bekommen die Kinder nicht nur Lernstoff vermittelt“, berichtete Rita Espelage. „Die Jungen und Mädchen werden mit vielen praktischen Übungen auf das Erwachsenenleben vorbereitet.“ Einkaufen und Kochen gehören hier ebenso zum Lehrplan wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Auch schwerstbehinderte Kinder werden einbezogen, denn für alle Kinder gilt die Schulpflicht.

Schon seit langem veranstaltet die Erich Kästner-Schule mit ihren beiden Standorten für Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit verschiedenen Regelschulen im Landkreis gemeinsame Projekte. „Die Schüler sind bereit für die Inklusion. Bei den nicht behinderten Kindern besteht eine große Offenheit“, meinte Rita Espelage. „Man fühlt sich wohl in der Erich Kästner-Schule. Hier herrscht eine angenehme Atmosphäre“, lautete die einhellige Meinung der Besucherinnen. 

Der Lions Club Amicitia plant ein längerfristiges Projekt, an dem Kinder mit und ohne Behinderungen teilnehmen sollen. Im Mittelpunkt werden gemeinsame Sportveranstaltungen stehen.

In den Räumen der Erich Kästner-Schule ist außerdem der Familienunterstützende Dienst (FuD) untergebracht. „Für Eltern, die Zeit für sich brauchen, übernehmen wir für ein Wochenende die Betreuung ihres behinderten Kindes. Die Kinder können hier übernachten und die Räume der Schule können genutzt werden“, berichtete Andreas Trottnow. Auch Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Konzertbesuche, werden vom FuD organisiert.


 
Kinder schmücken Rathausweihnachtsbaum in Damme


Damme (21.12.11) - Tannenbaumschmücken im Rathaus Damme: Mit viel Spaß haben am Mittwoch, 14.12.2011, Kinder der Kindertagesstätte St. Martin des Andreaswerkes den Weihnachtsbaum im Rathaus geschmückt. Selbst gebastelte Sterne und kleine Säckchen verzieren nun die Tanne. Aus jeder Gruppe der Kindertagesstätte St. Martin haben vier Kinder bei der Aktion mitgemacht.


 Volksbank spendet an St. Nepomuk



Vechta
(19.12.11) Der Heilpädagogische Kindergarten St. Nepomuk des Andreaswerks war mit dabei, als am Donnerstag, 15. Dezember, die Volksbank Vechta Spenden über insgesamt 37.117 Euro an alle Kindergärten in ihrem Geschäftsgebiet verteilte. Der Heilpädagogische Kindergarten St. Nepomuk in Vechta erhielt 800 Euro aus dem Spenden-Topf. Darüber freuten sich Siegfried Böckmann, Leiter des Fachbereiches Kindergarten sowie Sonja Kohlem, Abteilungsleiterin Heilpädagogischer Kindergarten St. Nepomuk. „Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Zuwendung der Volksbank Vechta“, meinte Siegfried Böckmann. „Von dem Geld werden wir Wahrnehmungsmaterialien für unseren Snoezelenraum anschaffen“, erklärte Sonja Kohlem.

Jedes Jahr werden die sogenannten Reinerträge aus dem VR-GewinnSparen an soziale und kulturelle Einrichtungen ausgeschüttet. „In diesem Jahr haben wir uns dafür entschieden, diese Summe an die Kindergärten weiter zu geben“, sagte Ludger Ellert vom Volksbankvorstand. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Martin Kühling verteilte Ellert die gefüllten Umschläge an Vertreter von 24 Kindergärten aus den Bereichen Vechta und Twistringen.




"Arbeitsplätzchen": Heimische Firmen informieren
sich über Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung




Lohne / Brägel (9.12.11) – „Arbeitsplätzchen“ hatten das Andreaswerk und die Agentur für Arbeit eine gemeinsame Informationsveranstaltung genannt, an der Vertreter heimischer Firmen, der Agentur für Arbeit, des Landkreises Vechta, der Handwerkskammer und des Integrationsfachdienstes für schwerbehinderte Menschen teilgenommen haben.

Trotz des süßen Titels und passend dazu gereichtem Andreaswerk-Gebäck hatte die Einladung in die Werkstatt Brägeler Ring am Donnerstag, 8. Dezember, einen ernsten Hintergrund. „Überall geht die Arbeitslosigkeit zurück“, sagte Norbert Nüsse, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Vechta. Nur im Bereich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sei sie um 9,2 Prozent angestiegen.

Bei einem Rundgang durch die Werkstatt Brägeler Ring und die benachbarte gemeinnützige INTEC gGmbH informierten sich die Gäste über verschiedene Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. In der Werkstatt sind Industrie- und Elektromontage sowie Verpackung angesiedelt, in der auf dem freien Arbeitsmarkt agierenden INTEC werden hoch qualifizierte Metallarbeiten erledigt.

„Firmen, die über mehr als 20 Arbeitsplätze verfügen, sind verpflichtet, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen“, berichtete Andreaswerk-Geschäftsführer Matthias Warnking. Verzichteten die Firmen auf die Besetzung der Pflichtplätze, müssten sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. „Firmen, die sich entschließen, Menschen mit Behinderung einzustellen, bekommen von uns viele Hilfen angeboten“, erklärte Maike Diekmann, die für das gemeinsame Projekt „Unterstützte Beschäftigung“ des Andreaswerkes und der Arbeitsagentur zuständig ist. Neben Beratung, Betreuung von Praktika und Hilfe bei der Qualifizierung gehört zu der 24 Monate dauernden Maßnahme auch Unterstützung bei der sozialen Eingliederung.

Eine andere Chance, Arbeitnehmer mit Behinderung einzustellen, ermöglicht das „Budget für Arbeit“. Hier übernimmt der Sozialhilfeträger einen Teil der Kosten für den Arbeitsplatz. „In ganz Niedersachsen gibt es im Rahmen des „Budgets für Arbeit“ 41 Arbeitsplätze, allein fünf davon im Oldenburger Münsterland“, lobte Klaus Knaak, Abteilungsleiter Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich im Andreaswerk, das Engagement hiesiger Unternehmer. Andreaswerk-Geschäftsführer Matthias Warnking dankte den Teilnehmern für ihr Interesse an der Arbeitssituation behinderter Mitmenschen: „Wir freuen uns über einen guten Anfang.“




Krankenhaus St. Elisabeth übergibt Spende an Erich Kästner-Schule und Kindertagesstätte Damme


 

Über den symbolischen Scheck, den Krankenhaus-Geschäftsführer Ralf Grieshop (rechts) übergab, freuten sich (v.l.) Siegfried Böckmann (Leiter Fachbereich Kindergarten), Alexandra Zumbrägel (Abteilungsleiterin der Erich-Kästner-Schule Damme)und Sarah Bröring (Abteilungsleiterin der Kindertagesstätte Damme).

Damme (21.11.11) - Einen Wunsch kann sich die Kindertagesstätte Damme mit der Spende erfüllen, die jetzt vom Dammer Krankenhaus St. Elisabeth übergeben wurde: Für die Kleinsten der Kindertagesstätte sollen Figuren für die Weihnachtskrippe angeschafft werden. 1000 Euro haben die Krankenhausmitarbeiter zu gleichen Teilen an die Kindertagesstätte des Andreaswerkes und die Erich Kästner-Schule gespendet.

Die Erich Kästner-Schule möchte von der Summe Bewegungsmaterial anschaffen. Die Spende kam durch den Kuchenverkauf bei dem Tag der offenen Tür des Krankenhauses St. Elisabeth am 25. September zusammen.


 
Alle zusammen. Alle. Tag der offenen Tür in der Kindertagesstätte Damme
















Damme
– Bei strahlendem Sonnenschein haben es sich am Sonntag, 16. Oktober, viele interessierte Gäste nicht nehmen lassen, der neuen Kindertagesstätte des Andreaswerkes in Damme einen Besuch abzustatten. Zum Tag der offenen Tür präsentierte sich an der Josefstraße ein lichtdurchflutetes, transparentes Gebäude. Inklusion und Integration sind die Stichwörter für die neue Einrichtung: Das Motto der Veranstaltung lautete „Alle zusammen. Alle“.
Der vom Vechtaer Architekturbüro Buddelmeyer und Bocklage in Zusammenarbeit mit dem Andreaswerk behindertengerecht entworfene Bau, zeichnet sich durch große Flexibilität aus: Mit Hilfe von Schiebetüren lassen sich verschiedene Bereiche abtrennen, so dass nach Bedarf große Flächen oder kleinere Räume zur Verfügung stehen. Der Außenbereich bietet neben verschiedenen Spielmöglichkeiten einen abgetrennten Bereich für die Krippenkinder und viel Platz zum Toben.
„Die Kooperation mit der Stadt Damme klappt hervorragend“, lobte Siegfried Böckmann, Leiter des Fachbereichs Kindergarten beim Andreaswerk. „Wir haben die gleiche Zielsetzung“, betonte der Dammer Sozialamtsleiter Helmut Wolf, „wir wollen einen guten Kindergarten.“
Die für 1,1 Millionen Euro von der Stadt Damme gebaute und vom Andreaswerk betriebene Einrichtung weist drei Besonderheiten auf: Es gibt eine integrative Gruppe, in der behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Für die Kleinsten wurde eine Krippe eingerichtet. Und für alle Kinder wird eine ganzheitliche Sprachförderung angeboten. Die neue Kita ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Schwerpunkt Kindertagesstätte „Sprache und Integration“ anerkannt, und wird dementsprechend gefördert. „Die Kinder in unserer Kindertagesstätte sprechen sieben verschiedene Sprachen“, sagte Sprachförderin Birgit Möller-Trottnow. Um Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen, wird zudem viel Wert auf integrative Elternarbeit gelegt.
Was noch fehlt, ist ein Name für die neue Einrichtung. Deshalb konnte jeder Besucher drei Namensvorschläge abgeben, die gesammelt und ausgewertet werden. Zum Tag der offenen Tür gab es nicht nur ein reichhaltiges Kuchenbuffet, einen Pommeswagen und Getränke, sondern auch viele Aktionen für die kleinsten Besucher: Geschminkt wie wilde Piraten konnte der Nachwuchs auf Schatzsuche gehen und glitzernde Goldnuggets und Edelsteine finden. Spannend und ein bisschen gruselig war der Besuch der „schwarzen Hand“ im Außenbereich. Essbare Ketten basteln, selbstgemachte Knete sowie Bauen und Toben mit großen, weichen Bausteinen vervollständigte das Kinderprogramm. „Wir freuen uns, dass unser Tag der offenen Tür so viel Anklang in der Dammer Bevölkerung gefunden hat“, sagte Kindergartenleiterin Sarah Bröring.


Bernard Dalinghaus verabschiedet – Markus Ideler
neuer Werkstattleiter beim Andreaswerk


Von links: Matthias Warnking, Geschäftsführer, der scheidende Werkstattleiter Bernard Dalinghaus, sein Nachfolger Markus Ideler und Josef Willenborg, Stellvertretender Geschäftsführer.

Vechta (23.09.11)
– Bernard Dalinghaus, seit 28 Jahren Leiter des Fachbereiches Werkstatt des Andreaswerkes, ist am Freitag, 23. September, vor rund 150 Gästen in den Ruhestand verabschiedet worden. „Ihr besonderes Augenmerk galt immer den einzelnen Menschen. Ihnen war wichtig, nicht nur Zielen und Aufträgen, sondern auch jedem Einzelnen gerecht zu werden“, würdigte der Geschäftsführer des Andreaswerkes, Matthias Warnking, die Tätigkeit von Bernard Dalinghaus. Sein berufliches Engagement kreise um die in der Werkstatt beschäftigten Menschen mit Behinderung, so Matthias Warnking. „Jeder Einzelne liegt Ihnen sehr am Herzen.“ Unter der Leitung von Bernard Dalinghaus wurden die Werkstattplätze von 183 auf heute rund 670 ausgebaut. Zusätzlich sorgte er als Arbeitgeberbeauftragter für Arbeitssicherheit dafür, dass die verschiedenen Produktionsbereiche von der Bäckerei bis zur Wäscherei den hohen Sicherheitsstandards der Berufsgenossenschaft entsprachen.

Der Familienvater ist gelernter Elektroinstallateurmeister und Berufsschullehrer. Außerdem war er langjähriger Mentor für die „Sonderpädagogische Zusatzqualifikation“, eine pädagogische Ausbildung, die Handwerker absolvieren müssen, wenn sie als Gruppenleiter in der Behindertenhilfe tätig sein wollen. Vor seiner Arbeit beim Andreaswerk war er drei Jahre als Entwicklungshelfer in Sambia tätig. Viele ganz unterschiedliche Kontakte in beruflichen Netzwerken, in privaten Vereinen, ehrenamtliches Engagement in der Kolpingsfamilie und in der Kirchengemeinde Neuenkirchen kennzeichnen die vielfältigen Interessen von Bernard Dalinghaus Sein besonderer Einsatz sei aus seiner „tiefen inneren christlichen Überzeugung erwachsen“, betonte Matthias Warnking. „Ich bin sicher, dass die Beziehungen zum Andreaswerk bestehen bleiben.“

„Beim Andreaswerk vollzieht sich derzeit ein großer Generationenwechsel“, sagte der Vorsitzende des Andreaswerkes, Albert Focke. „Wir gestalten diese Übergänge langfristig, sehr individuell und ganz bewusst.“

So ist der neue Leiter des Fachbereiches Werkstatt bereits seit einem dreiviertel Jahr als Stellvertretender Werkstattleiter für das Andreaswerk tätig. Markus Ideler kommt gebürtig aus Visbek, hat eine Ausbildung zum Tischler gemacht und den Studiengang Holztechnik als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Der Geschäftsführer des Andreaswerkes übergab Markus Ideler als Zeichen für die Beauftragung zum Werkstattleiter das Leitbild des Andreaswerkes. „Gehen Sie Ihren eigenen Weg“ forderte Matthias Warnking auf. „Sie können die Aufgaben nur in Ihrer eigenen Art und Weise erfüllen.“


28. Kleines Schützenfest – Königsgalerie enthüllt
- Neue Andreaswerk-Königin heißt Monika Täuber


Organisator Walter Thie, BSV-Königspaar Nicole Gäking und Norbert II. Wieferig, Andreaswerk-Königin Monika Täuber, Bernard Dalinghaus Leiter Fachbereich Werkstatt und Bürger-schützenpräsident Bernard Inhestern (von links).


Vechta
(mai/19.09.2011) Das Andreaswerk hat eine neue Schützenkönigin: Mit dem neunten Schuss holte Monika Täuber am Sonnabend, 17. September, den Adler von der Stange. Zum 28. Mal hatte der Bürgerschützenverein Vechta (BSV) mit viel Engagement das „Kleine Schützenfest“ für Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des Andreaswerkes ausgerichtet.

 Der Gottesdienst mit Pater Sebastian Hackmann im Marienhain wurde von der Gruppe Aufbruch aus Lohne begleitet. Angeführt von der Zitadellengarde zogen das Bürgerschützenkönigspaar Norbert Wieferig und Nicole Gäking, BSV-Präsident Bernard Inhestern gemeinsam mit dem Andreaswerks-Schützenkönig 2010, Mike Fitzner, und allen Teilnehmern zur Andreaswerk-Zentrale. Hier stärkten sich die Festteilnehmer an der vom BSV gespendeten Kaffeetafel.

Für Werkstattleiter Bernard Dalinghaus, der das Fest von Anfang an mit Ideengeber Walter Thie vom BSV organisiert hat, bildete das 28. Schützenfest auch ein Abschiedsfest. Bernard Dalinghaus geht am kommenden Freitag, 23. September, in den Ruhestand. Zur Erinnerung enthüllte der aktive Schütze eine Königsgalerie mit einem von Waldemar Krause ehrenamtlich gestalteten, zwei Meter breiten Schild in Form einer Krone.

Beim Wettbewerb mit der Armbrust auf dem Sportplatz des Andreaswerkes errangen dann folgende Schützen die Insignien: Den Reichsapfel schoss Bernhard Heine, die Krone Horst Ruppelt. Angelika Drescher holte das Zepter, Thomas Senkstake den rechten Flügel und Alexander Schulte den linken. Über die rechte Kralle freute sich Gisela Büscherhoff, die linke Kralle holte Carla Schumacher. Monika Täuber schoss den Stoß.

„Wenn alle so mit anpacken, kann jedes Fest gelingen“, bedankte sich Walter Thie bei allen Beteiligten. Die Bürgerschützen setzen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit gesellschaftliche Teilhabe seit vielen Jahren selbstverständlich um. „Die Kooperation des BSV mit dem Andreaswerk geht weiter“, betonte BSV-Präsident Bernard Inhestern.




 Förderung von Kindern entscheidender Standortfaktor


Von links: Helmut Gels, Bürgermeisterkandidat (CDU), Stadtratskandidat Matthias Niehues (CDU),Sonja Kohlem, Abteilungsleiterin Heilpädagogischer Kindergarten St. Nepomuk, Matthias Warnking, Geschäftsführer Andreaswerk und Siegfried Böckmann, Fachbereichsleiter Kindergarten.

Vechta
(8.09.11)
- Bürgermeisterkandidat Helmut Gels und Stadtratskandidat Matthias Niehues (beide CDU) haben sich in Vechta vor Ort über den Heilpädagogischen Kindergarten St. Nepomuk des Andreaswerkes informiert. Helmut Gels bezeichnete bei dem Treffen die qualifizierte Betreuung und Förderung von Kindern als einen entscheidenden Standortfaktor und „die Herausforderung der Zukunft“ für den gesamten Landkreis Vechta. Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, erläuterte gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter Kindergarten, Siegfried Böckmann, die Strukturen und Arbeitsweise des Heilpädagogischen Kindergartens in Vechta und der Integrationsgruppe. In Rahmen der Inklusionsdebatte „geht das Andreaswerk im Sinne einer nachhaltigen Förderung für alle den Weg über Kooperationen, die Schritt für Schritt ausgebaut werden.“ Als Beispiel gelingender Inklusion nannte Matthias Warnking die Integrationsgruppen in den Kindergärten des Andreaswerkes sowie Kooperationsklassen der Erich Kästner-Schule.


Frühförderung legt Buch neu auf

Von links: Christoph Bräuer, Fachbereichsleiter Frühförderung, Irmtrud Rießelmann, Inhaberin Druckerei Rießelmann (Lohne) und Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes.

Vechta – (29.08.11) Ich „entwickel“ mich durch Erfahrungen“: Die überarbeitete Neuauflage des Buches der Frühförderung des Andreaswerkes ist im Druck und erscheint in den nächsten Tagen. Die gut verständlichen Beiträge wurden von den pädagogischen Fachkräften der Frühförderung größtenteils selbst geschrieben. Auch das Layout lag beim Andreaswerk.
Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes; Christoph Bräuer, Leiter des Fachbereiches Frühförderung und Irmtrud Rießelmann, Firmeninhaberin der Lohner Druckerei Rießelmann, präsentierten das erste Exemplar jetzt der Öffentlichkeit.
Die Neuauflage von 1.500 Stück des im DIN 4-Format gebundenen Buches ist durch eine Unterstützung im Rahmen der MitMensch-Aktion „Da bewegt sich was“ zugunsten der Frühförderung möglich geworden. Die Lohner Druckerei Rießelmann hatte in diesem Zusammenhang eine umfassende Förderung des Druckes zugesagt.
„Wir sind sehr froh, das Buch dank der Förderung neu herausgeben zu können“, erklärte Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes. „Viele Eltern haben bereits bei der ersten, mittlerweile vergriffenen, Auflage das Buch als positive Hilfe empfunden. Jetzt können wir diese Handreichung wieder anbieten. Die gute Entwicklung der Kinder in unserem Landkreis zu unterstützen, ist dem Andreaswerk und auch mir ein großes Anliegen. “
„Alles, was Kinder in ihrer Entwicklung fördert, ist eine gute Investition in die Zukunft“, ergänzte Firmeninhaberin Irmtrud Rießelmann.
Wie wird mein Kind selbstbewusst? Wie verläuft die frühkindliche Sprachentwicklung? Wie schmecken Himbeeren im Fernsehen? Wie begreifen Kinder die Welt? Was bedeutet Bewegung für die kindliche Entwicklung? Diese und viele andere - für alle mit Kindern befassten Menschen interessante - Fragen werden in dem Buch leicht lesbar und teilweise unterhaltsam spannend abgehandelt. Dabei bleiben alle Beiträge lehrreich - ohne schulmeisterlich belehrend zu wirken. Hinzu kommen Vorlesegedichte und –geschichten, Spielanregungen und natürlich viele Informationen über die Frühförderung des Andreaswerkes. Den Abschluss bilden Buchempfehlungen. „Die große Nachfrage bei der ersten Auflage belegt, dass das Thema Kindesentwicklung immer einen hohen Stellenwert hat“, sagt der Leiter des Fachbereiches Frühförderung, Christoph Bräuer.

 

 

 

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